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Bad Homburg vor der Höhe: Internetbekanntschaft betrügt Seniorin

Eine Seniorin wurde um Tausende Euro betrogen, nachdem sie einem angeblichen Chat-Freund finanzielle Unterstützung für sein Kind gab.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Eine ältere Frau aus dem Hochtaunuskreis wurde von einer vermeintlichen Internetbekanntschaft in den letzten Monaten um mehrere Tausend Euro betrogen. Zuerst schaltete die Dame eine Anzeige, um neue Leute kennenzulernen. Daraus entwickelte sich ein Chat-Kontakt mit einem Mann. Im Verlauf dieses langen Austauschs bat der Unbekannte die Frau mehrmals um finanzielle Hilfe für sein angebliches Kind. Dafür sollte sie in Drogerien Gutscheine und Wertkarten kaufen und ihm die zugehörigen Codes senden. Über mehrere Monate hinweg kaufte die Seniorin solche Karten im Gesamtwert von ca. 10.000 Euro. Die Mitarbeiter eines Drogeriemarktes bemerkten jedoch schließlich diese wiederholten Käufe teurer Gutscheine und sprachen die Frau darauf an. Es stellte sich schnell heraus, dass etwas nicht stimmte, woraufhin die Polizei informiert wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Betrugs. Der vermeintliche Chat-Freund in Notlage hat nie existiert. Stattdessen haben Betrüger den Wunsch nach Kontakt und die Hilfsbereitschaft der Dame skrupellos ausgenutzt.

Die Polizei warnt vor Vorsicht bei Internetbekanntschaften. Grundsätzlich gilt:

2. Am Sonntagmittag wurde einer Frau in Steinbach eine Goldkette vom Hals gerissen. Zwei Frauen sprachen die Geschädigte gegen 12:45 Uhr auf einem Feldweg in der Nähe des Weges “Auf der Schanze” an und versuchten, ihr angeblich hochwertigen Schmuck umzulegen. Dabei rissen sie der Angesprochenen die Kette vom Hals. Das Duo stieg dann mit der Beute in ein weißes Auto und fuhr in unbekannte Richtung davon. Die beiden Täterinnen wurden als etwa 40 bis 50 Jahre alt und mit hellem Kopftuch beschrieben. Eine trug ein langes blaues Gewand, die andere ein langes rotes Gewand. Es gibt keine genauere Beschreibung des weißen Fahrzeugs. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wenn Sie verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten, werden Sie gebeten, sich unter der Telefonnummer (06171) 6240-0 bei der Polizei in Oberursel zu melden.

3. In den vergangenen Tagen gab es Einbrüche in Bad Homburg. Zwischen Freitag, 20:00 Uhr, und Samstag, 03:50 Uhr, begaben sich die Täter in ein Mehrfamilienhaus in der Straße “Schöne Aussicht”. Sie brachen gewaltsam in eine Wohnungstür ein und durchsuchten dann die Räume. Nachdem sie unter anderem Schmuck und hochwertige Taschen gestohlen hatten, verschwanden sie unerkannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Telefonnummer (06172) 120-0 entgegen.

4. Am Wochenende wurde Bargeld aus einem Wohnhaus in Neu-Anspach gestohlen. Die Einbrecher näherten sich zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen einem Grundstück in der Straße “Am Belzacker”. Sie drangen durch die Terrassentür ins Haus ein und nahmen Bargeld sowie andere Wertgegenstände mit. Danach flüchteten sie unbemerkt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Hinweise nimmt die Polizeistation Usingen unter der Telefonnummer (06081) 9208-0 entgegen.

5. In der Nacht auf Freitag wurden Büroräume in Oberursel von Dieben heimgesucht. Unbekannte betraten zwischen Donnerstag, 19:00 Uhr, und Freitag, 08:30 Uhr, ein Firmengelände in der Frankfurter Landstraße. Sie scheiterten beim Versuch, ein Fenster aufzubrechen, und schlugen dann die Scheibe ein. Im Inneren durchsuchten sie Schubladen und Schränke in den Büros und stahlen Bargeld. Zwischen Mitternacht und Freitagmorgen, 05:40 Uhr, brachen unbekannte Täter in die Büroräume eines Wohnheimes in der Hohemarkstraße ein und nahmen Bargeld mit. Hinweise zu den Einbrüchen nimmt die Polizei Oberursel unter der Telefonnummer (06171) 6240-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch konstant bei 19133, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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