Am Montagmorgen wurden zwei Männer nach einer Odyssee voller Straftaten in Bad Homburg festgenommen. Sie sind wegen diverser Delikte angeklagt.
Bad Homburg vor der Höhe: Straftatenodyssee endet in Gewahrsamszelle

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
Verbrechensreise endet in Haftzelle, Bad Homburg & Oberursel, Sonntag, 12.07.2026, 23 Uhr
(da)Früh am Montagmorgen kam für zwei Männer eine Reise voller Verbrechen in einer polizeilichen Haftzelle zu Ende. Bereits am Sonntag gegen 23.20 Uhr alarmierten mehrere Taxifahrer am Bahnhof Oberursel die Polizei und berichteten, von zwei Männern angegriffen worden zu sein. Ersten Berichten zufolge versuchten sie, einem Mann die Brieftasche zu stehlen. Als dieser sich weigerte, gingen die beiden gegen seine Fahrertür vor. Zwei anderen Taxifahrern schlugen sie ins Gesicht und sprühten einem von ihnen zusätzlich Pfefferspray ins Gesicht. Danach flüchtete das Duo in eine unbekannte Richtung. Ein weiterer Zeuge meldete sich und erklärte, dass die beiden zuvor in seiner Wohnung waren und dabei sein Smartphone gestohlen hatten. Die Ermittlungen führten die Beamten schließlich nach Bad Homburg in die Kaiser-Friedrich-Promenade, wo das Duo schließlich gefunden und festgenommen wurde. Bei ihnen wurden ein Schlagring und Tierabwehrsprays gefunden. Außerdem standen sie unter Alkoholeinfluss und waren mit einem E-Scooter unterwegs. Die beiden wurden zur weiteren polizeilichen Maßnahmen in eine Haftzelle gebracht. Sie sollen am nächsten Tag einem Richter vorgeführt werden. Gegen sie wird wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung, Diebstahls mit Waffen, gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und Fahrens unter Alkoholeinfluss ermittelt.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








