Über ein Kilo Marihuana beschlagnahmt. Drei Personen in Strafverfahren verwickelt.
Bad König: Rauschgiftfahnder durchsuchen Wohnungen

Bad König/Michelstadt (ost)
Während einer Untersuchung wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsuchten Ermittler des Erbacher Rauschgiftkommissariats K 34, unterstützt von Einsatzkräften der Hessischen Bereitschaftspolizei, am Mittwoch (20.11.) drei Wohnungen in Bad König und Michelstadt.
Bei der Durchsuchung der Wohnung einer 24-jährigen Frau aus der Kurstadt stießen die Beamten auf etwa 1,2 Kilo Marihuana sowie kleine Mengen Amphetamin und Haschisch. In den Wohnungen eines 23-jährigen Mannes und einer 21-jährigen Frau aus Michelstadt fanden die Ordnungshüter insgesamt etwa 60 Gramm Haschisch, einige Ecstasy-Pillen und Zubehör, das auf einen Drogenhandel hinweist. Alle drei Personen werden nun in entsprechenden Strafverfahren zur Rechenschaft gezogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17.079 auf 17.106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2.089 auf 2.027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.494 im Jahr 2022 auf 7.004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








