Jugendliche fliehen vor Polizei mit gestohlenem Auto und verursachen Unfall. Drei Festnahmen folgen.
Bad Nauheim: Auto-Diebstahl in Wetteraukreis

Giessen (ost)
Büdingen/Ortenberg-Selters: Flucht vor der Polizei mit gestohlenem Auto – Festnahme von drei Jugendlichen
Am gestrigen Abend (18. August) flüchtete ein Jugendlicher mit einem gestohlenen Auto vor einer Polizeistreife. Der Wagen verunfallte, woraufhin die drei 14-jährigen Insassen zu Fuß flohen. Die Polizei nahm sie schließlich fest.
Um 21.10 Uhr meldete eine Fahrzeughalterin den Diebstahl ihres in Büdingen geparkten Peugeots. Kurz zuvor wurde beobachtet, wie das Auto die Kurt-Moosdorf-Straße entlang fuhr. Sofort hinzugerufene Streifenwagen suchten nach dem Auto. Ein Polizeiwagen entdeckte schließlich das Auto in Düdelsheim. Die Beamten planten eine Kontrolle und forderten den Fahrer auf, anzuhalten. Dieser ignorierte die Anhaltesignale, beschleunigte und fuhr über die B521 in Richtung Büdingen davon. Die Polizisten folgten dem Auto, das seine Fahrt auf der B457 von Bleichenbach nach Selters fortsetzte.
Nach dem Ortseingang Selters verlor der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über das Auto und kam von der Straße ab. Das Auto kollidierte mit einem geparkten Mercedes und prallte gegen eine Mauer, wo es schließlich zum Stillstand kam. Die drei 14-jährigen Insassen stiegen aus dem Auto aus und rannten weg. Polizisten verfolgten sie und nahmen einen von ihnen fest. Die beiden anderen Flüchtigen wurden ebenfalls im Zuge weiterer Ermittlungen festgenommen. Die Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen als Folge des Unfalls. Eine medizinische Behandlung vor Ort war nicht erforderlich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Eltern übergeben.
An beiden Fahrzeugen und an der Mauer entstand Sachschaden. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich auf etwa 40.000 Euro. Die Beamten sicherten den Peugeot. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wurde das Auto mit einem gestohlenen Schlüssel gefahren.
Bad Nauheim: Festnahme eines Einbrechers durch die Polizei
Am gestrigen Abend (18. August) nahmen Polizisten in Bad Nauheim in der Parkstraße einen 31-jährigen Einbrecher fest. Zuvor hatte ein aufmerksamer Zeuge gegen kurz vor 23 Uhr beobachtet, wie der Einbrecher versuchte, sich Zugang zu einer Bäckerei über die Eingangstür zu verschaffen. Er informierte die Polizei. Mehrere Streifenwagen fuhren in die Parkstraße und nahmen den 31-Jährigen vor Ort fest. Er wurde von den Beamten zur Wache nach Friedberg gebracht. Aufgrund fehlender Haftgründe wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Der Schaden an der Eingangstür wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Das genaue Diebesgut ist derzeit noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Alisa Jockel
Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. Von den Verdächtigen waren 275 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 Männer und 87 Frauen. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die der Schwerverletzten 3.537 und die der Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








