Zwei Personen nach Überholvorgang ins Krankenhaus gebracht, Schaden von 88.000 Euro entstand. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Bad Orb: Autobahnunfall mit Verletzten

Biebergemünd / Autobahn 66 (ost)
Nach einem Zusammenstoß am Donnerstagmorgen zwischen den Ausfahrten Bad Orb / Wächtersbach und Gelnhausen-Ost wurden die beiden Insassen der beteiligten Fahrzeuge in ein Krankenhaus gebracht; der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 88.000 Euro. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Autobahnmeisterei waren vor Ort.
Um 4.20 Uhr fuhr eine 63-jährige Frau in ihrem roten Hyundai i10 auf der Autobahn 66 von Fulda in Richtung Hanau auf dem rechten Fahrstreifen. Dahinter fuhr ein 24-jähriger Mann aus Hanau in seinem blauen BMW M4.
Beim Überholen soll der Fahrer des BMW den Hyundai der 63-Jährigen gestreift haben, wodurch beide Fahrzeuge ins Schleudern gerieten und von der Fahrbahn abkamen.
Der BMW prallte daraufhin frontal gegen die Leitplanke, wurde abgewiesen, drehte sich und prallte mit dem Heck erneut gegen die Leitplanke. Der Hyundai überschlug sich, nachdem er zuvor ebenfalls gegen die Leitplanke gestoßen war. Das Auto blieb schließlich auf der Beifahrerseite und dem Dach auf der Mittelleitplanke liegen. Die herbeigerufenen Rettungskräfte kümmerten sich sofort um die Verletzten und brachten sie ins Krankenhaus.
Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen wurde auch die Autobahnmeisterei benachrichtigt; es kam zu einer zeitweisen Vollsperrung der Autobahn. Kurz nach 8 Uhr war die Autobahn 66 wieder komplett frei. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06183 91155-0 bei der Polizeiautobahnstation in Langenselbold zu melden.
Offenbach, 10.04.2025, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzten 3.537 und Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








