Beamte führen umfassende Kontrolle von Kleintransportern durch, Verstöße geahndet.
Bad Orb: Verkehrskontrolle am Autobahndreieck Seligenstadt

Autobahn 45 / Seligenstadt (ost)
Am Dienstag führten Polizeibeamte der Verkehrsinspektion eine umfassende Großkontrolle am Autobahndreieck Seligenstadt durch. Die Überprüfung dauerte von 9 bis 15 Uhr und hatte zum Ziel, Kleintransporter bis 3,5 Tonnen auf ihre Verkehrstauglichkeit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu prüfen. Ebenso wurden die Fahrzeuge auf ihre korrekte Beladung und Gewichtung kontrolliert.
Unterstützt wurde die Verkehrsinspektion von Kräften des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz, der Polizeiautobahnstation Südosthessen sowie den Polizeistationen Bad Orb und Mühlheim. Insgesamt wurden 78 Kleintransporter und fünf Autos genauer unter die Lupe genommen, wobei verschiedene Verstöße festgestellt wurden:
Zwei Fahrer konnten keinen gültigen Führerschein vorlegen. In beiden Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt und Strafverfahren eingeleitet. Ein Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen; auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden insgesamt zwölf Verstöße gegen gesetzliche Sozialvorschriften geahndet. Dazu gehören Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, die für Lkw- und Transportfahrer verpflichtend sind, um die Sicherheit im Straßenverkehr und die Gesundheit der Fahrer zu gewährleisten. In fünf Fällen wurde festgestellt, dass die Kleintransporter das erlaubte Gesamtgewicht überschritten.
Drei Fahrer konnten die ordnungsgemäße Sicherung ihrer Ladung nicht nachweisen. Eine unsachgemäße Ladungssicherung kann bei einer plötzlichen Bremsung oder Gefahrenbremsung zu schweren Unfällen führen, weshalb auch hier Bußgelder verhängt wurden. Drei Fahrer waren mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn 45 am Dreieck Seligenstadt unterwegs. Neben den genannten Verstößen wurden insgesamt vier weitere Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.
Während der Kontrolle wurden Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 3.635 Euro erhoben. Darüber hinaus wurden Barverwarnungen in Höhe von 550 Euro ausgesprochen. Das Ziel der Kontrolle war es, sowohl die Verkehrssicherheit zu erhöhen als auch sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorschriften von den Fahrern eingehalten werden.
Die Kontrollstelle befand sich auf der Autobahn 45 in Richtung Aschaffenburg. Ein Bild der Kontrollsituation ist der Meldung beigefügt (Quelle: PP Südosthessen).
Diese Aktion zeigt erneut, dass die Polizei konsequent gegen Verstöße im Straßenverkehr vorgeht, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit und korrekte Beladung von Transportfahrzeugen. In Zukunft werden weiterhin derartige Kontrollen mit dem Fokus auf Kleintransporter durchgeführt, um die Sicherheit auf Autobahnen und Schnellstraßen zu erhöhen.
Offenbach, 04.02.2026, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








