Bei einem Kellerbrand in Bad Schwalbach wurden zwei Personen über Leitern gerettet. Sechs Bewohner wurden leicht verletzt, während 130 Einsatzkräfte im Einsatz waren.
Bad Schwalbach: Brand in Mehrfamilienhaus, Feuerwehr rettet zwei Menschen über Leitern, sechs verletzt

Bad Schwalbach (ost)
Während des Kellerbrands in einem Mehrfamilienhaus in der Aarstraße in Bad Schwalbach wurden zwei Personen von der Feuerwehr über Leitern gerettet. Insgesamt waren 13 Bewohner betroffen. Sechs von ihnen erlitten leichte Verletzungen, konnten jedoch nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst vor Ort bleiben. Die anderen sieben blieben unverletzt. Insgesamt waren 130 Einsatzkräfte beteiligt.
Die Feuerwehr wurde am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr alarmiert. Als sie eintraf, drang bereits dichter Rauch aus allen Stockwerken des Mehrfamilienhauses. Eine Person war im Dachgeschoss an einem Fenster eingeschlossen und wurde mit der Drehleiter gerettet. Eine weitere Person hatte sich aus dem Dachgeschoss auf ein Vordach gerettet. Sie wurde von der Feuerwehr über eine weitere Leiter gerettet. Elf weitere Bewohner hatten das Gebäude bereits eigenständig verlassen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung in großen Teilen des Gebäudes wurden zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert. Die Feuerwehr durchsuchte alle Räume nach weiteren Personen, fand jedoch niemanden. Auch eine Katze wurde gerettet.
Der Brandherd befand sich in einem Kellerverschlag. Etwa eine Stunde nach dem Alarm war das Feuer unter Kontrolle und wurde eine weitere Stunde später gelöscht. Um alle Glutnester zu erreichen und zu löschen, mussten die Einsatzkräfte den gesamten Kellerverschlag unter Atemschutz ausräumen.
Das Gebäude ist vorübergehend unbewohnbar. Die Bewohner wurden von der Stadt Bad Schwalbach in einer Notunterkunft untergebracht. Auch die Notfallseelsorge war vor Ort.
An dem Einsatz waren die Feuerwehren aus Bad Schwalbach, Taunusstein, Heidenrod, Hohenstein, Aarbergen und Hünstetten beteiligt. Die Feuerwehr Eltville stand am Feuerwehrstützpunkt Bad Schwalbach für mögliche Paralleleinsätze bereit.
Der Rettungsdienst setzte Kräfte aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und Wiesbaden ein, darunter drei Notärzte, zehn Rettungswagen und einen Krankentransportwagen. Auch der Einsatzleitwagen Rettungsdienst und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst waren vor Ort. Sowohl die Leitstelle als auch der Rettungsdienst wurden durch dienstfreie Kräfte verstärkt.
Die Bundesstraße 54 war im Bereich der Einsatzstelle bis 19 Uhr vollständig gesperrt. Danach blieb die Fahrtrichtung Adolfseck gesperrt.
Der Feuerwehreinsatz endete um 19:30 Uhr. Die Polizei führt die Ermittlungen zur Brandursache durch. Derzeit liegen keine Informationen zur Brandursache und zum Schaden vor.
Quelle: Presseportal








