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Bad Wildungen: Einbrecher in Wohnhäuser, Polizei sucht Zeugen

Unbekannte Täter waren in Bad Wildungen aktiv und scheiterten bei mehreren Einbrüchen. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

In der Nacht vom Mittwoch, den 18. März, auf Donnerstag, den 19. März, gab es Aktivitäten von unbekannten Wohnungseinbrechern in Bad Wildungen. Bislang wurden sechs Einbrüche gemeldet, bei fast allen blieben die Täter ohne Beute. Die Polizei sucht nach Zeugen.

In der Rörigstraße öffneten die Täter ein Fenster und konnten so in ein Einfamilienhaus eindringen. Sie durchsuchten alle Räume und stahlen eine geringe Menge Bargeld.

In der Straße Am Friedrichstein gelangten die Täter gegen 01.30 Uhr durch eine aufgebrochene Tür in ein Wohnhaus. Durch die Geräusche beim Aufhebeln wurde eine Bewohnerin wach und begann zu schreien, was einen Täter zur sofortigen Flucht veranlasste.

Insgesamt versuchten die Einbrecher viermal in Wohnhäuser in der Straße Unterm Rosengarten einzudringen. Sie scheiterten jedoch beim Aufhebeln von Türen und gelangten daher nicht in die Gebäude. In einem Fall stahlen sie noch eine geringe Menge Bargeld aus einem unverschlossenen Auto, das unter einem Carport stand.

Die Höhe des verursachten Sachschadens ist noch unklar, möglicherweise gibt es auch noch weitere Geschädigte.

Die Polizei geht davon aus, dass alle Taten von den gleichen Tätern begangen wurden. Die Tatzeit liegt nach den bisherigen Ermittlungen am Donnerstag zwischen 01.00 und 03.00 Uhr.

Die Kriminalpolizei Korbach führt die weiteren Ermittlungen. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, sonstige Hinweise zu den Tätern geben kann oder selbst Opfer der Einbrecher geworden ist, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05631/971 zu melden.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Davon waren 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank ebenfalls von 147 auf 130. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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