Unbekannte brachen in Café in Kassel ein, erbeuteten Geld und flüchteten. Kripo sucht nach Zeugen für Hinweise auf Täter.
Bad Wilhelmshöhe: Einbrecher erbeuten Geld in Café, Zeugen gesucht

Kassel (ost)
Kassel-Bad Wilhelmshöhe:
In der Nacht von Montag auf Dienstag brachen Unbekannte in ein Café in der Wilhelmshöher Allee in Kassel ein, nahe der Kunoldstraße, und erbeuteten Bargeld. Die Täter zertrümmerten ein Fenster auf der Straßenseite und gelangten so in das Lokal. Dort durchsuchten sie Schränke und Schubladen im Bereich der Theke. Mit einer schwarzen Geldbörse und einer Kassette samt Inhalt flüchteten die Einbrecher dann über das aufgebrochene Fenster nach draußen, wo ihre Spur verloren ging. Die genaue Tatzeit konnte durch die Auswertung einer Kamera festgestellt werden: Zwei dunkel gekleidete und maskierte Personen mit schmaler Statur brachen um 2:10 Uhr in das Café ein und verließen es drei Minuten später wieder.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kasseler Kripo durchgeführt. Zeugen, die in der Nacht zum gestrigen Dienstag verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatorts gemacht haben und Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 ziemlich konstant, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








