28-jähriger Tatverdächtiger wegen Mordes in U-Haft. Ermittlungen laufen weiterhin, Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Bad Wilhelmshöhe: Vermisster mutmaßlich Opfer eines Tötungsdelikts

Kassel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
Kassel:
Am 7. Juni dieses Jahres ist ein 26-jähriger Mann, der obdachlos war, aber zuletzt in Kassel war, aus seinem gewohnten Umfeld verschwunden. Seine Familie meldete ihn als vermisst, als sie keinen Kontakt mehr zu ihm herstellen konnten.
Das Handy des Vermissten wurde einen Tag nach seinem Verschwinden am 8. Juni von Passanten in der Nähe der Haltestelle „Marbachshöhe“ in Kassel gefunden. Da die Suche nach dem 26-Jährigen erfolglos war, bat die Polizei am 19. Juni die Öffentlichkeit um Hilfe.
Weitere Ermittlungen der Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo deuten darauf hin, dass der 26-Jährige möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kassel erhärtete sich der Verdacht eines Tötungsdelikts und ein Tatverdacht gegen einen 28-jährigen Mann, der den Vermissten kannte. Der Tatverdächtige war ins Ausland geflohen, wurde jedoch am vergangenen Freitagnachmittag in Kassel von einer Spezialeinheit festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel wurde er einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen Mordverdachts gegen den 28-Jährigen anordnete.
Nach den bisherigen Ermittlungen wird angenommen, dass der 26-Jährige Opfer eines schweren Verbrechens geworden ist. Sein Körper wurde trotz intensiver Bemühungen der „AG Maybach“ der Kasseler Kriminalpolizei zur Aufklärung des Verbrechens bisher nicht gefunden.
Die Ermittler fragen nun im Zusammenhang mit dem Verbrechen:
Die AG Maybach setzt ihre Ermittlungen fort. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Medienvertreter werden gebeten, das Bild des 26-Jährigen, das im Rahmen der Vermisstensuche veröffentlicht wurde, aus ihren Berichten zu entfernen. Die Originalmeldung wurde aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes gelöscht.
Ulrike Schaake, Pressesprecherin Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561 – 910 1021
Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561 – 912 2653
Quelle: Presseportal








