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Bahnhof Gießen: Untersuchung wegen Messerangriff in Bahnhofsunterführung

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung nach einem Vorfall in der Unterführung des Bahnhofs Gießen.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt seit dem letzten Samstag (12.10.) wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ein 28-jähriger Mann aus Wetzlar soll laut Zeugenaussagen versucht haben, einen 22-jährigen Mann aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg mit einem Messer zu verletzen.

Der Vorfall ereignete sich um 18:45 Uhr in der Unterführung zum Bahnsteig 4/5 am Bahnhof Gießen.

Beamte des Bundespolizeireviers Gießen nahmen den Verdächtigen kurz darauf in einem abfahrbereiten Zug in Richtung Frankfurt am Main vorläufig fest. Der 28-Jährige ist bereits mehrmals polizeilich aufgefallen. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Asylbewerber aus Syrien. Das 22-jährige Opfer ist ebenfalls ein Asylbewerber und stammt aus Algerien.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Personen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, wovon 245 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 323 Verdächtige, darunter 275 Männer, 48 Frauen und 137 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 243, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

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