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Bankautomaten-Betrug in Bad Hersfeld entdeckt

Betrügerische Methode namens Cash-Trapping täuscht Bankbesucher, die ihr Bargeld abheben wollen. Polizei warnt vor der perfiden Masche.

Foto: unsplash

Osthessen (ost)

Regional. Informiert. – Achtung Cash-Trapping festgestellt

Osthessen. Betrug zeigt sich in verschiedenen Formen. Dies wird auch durch einen aktuellen Vorfall in einer Bankfiliale in Bad Hersfeld deutlich.

Cash-Trapping ist der Begriff für das Verbrechen, bei dem durch eine betrügerische, optische Täuschung Bargeld an Bankautomaten gestohlen wird – und das manchmal in beträchtlicher Höhe. Die osthessische Polizei erklärt, wie genau das funktioniert:

Die Täter bringen zu einem unauffälligen Zeitpunkt eine Abdeckung oder einen Blender an den Geldautomaten an. Dadurch wird das eigentliche Geldausgabefach für den gutgläubigen Bankkunden verdeckt und das angebrachte Bauteil lässt den Eindruck entstehen, dass das Ausgabefach auf die Anforderung am Automaten nicht reagiert.

Nun aber nochmal der Betrug im Detail erklärt: Man möchte Geld abheben, führt den Vorgang am Automaten durch und das Ausgabefach öffnet sich. Soweit alles wie gewohnt. Tatsächlich kann der Nutzer jedoch das Öffnen des Ausgabefachs nicht erkennen. Die Blende täuscht ihn und der Abhebende geht oft von einem technischen Defekt aus. Er nimmt also seine Karte heraus und verlässt die Bank in dem Glauben, dass keine Abhebung von seinem Konto erfolgt ist. Doch falsch gedacht! Kurz darauf betreten die Betrüger die Bank und nehmen das zurückgelassene Bargeld aus dem tatsächlichen Ausgabeschlitz, da der Geldautomat aufgrund einer an der Abdeckung angebrachten Klebefolie das Geld nicht wieder einziehen konnte. Der Betrug wird oft erst später entdeckt.

Ob es in dem kürzlich bekannt gewordenen Fall in Bad Hersfeld auch zur Entnahme des Bargelds gekommen ist, ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt. Der Bankkunde informierte die Polizei, nachdem er kein Geld abheben konnte und der Automat keinen Fehler anzeigte. Beamte der Polizeistation Bad Hersfeld konnten kurz darauf die angebrachte Blende am Geldautomaten feststellen. Es ist auch unklar, ob weitere Personen Opfer wurden.

Die Polizei in Bad Hersfeld bittet daher Zeugen, die relevante Informationen haben, oder Bürgerinnen und Bürger, die feststellen, dass ihnen Ähnliches widerfahren ist, sich an die Polizeistation Bad Hersfeld unter der Telefonnummer 06621/932-0 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Ihre Polizei sensibilisiert:

Weitere hilfreiche Informationen unter: https://ppoh.polizei.hessen.de/Ueber-uns/Regionales/Regional.-Informiert./

Sandra Suski, Pressesprecherin

Kontakt:

Polizeipräsidium Osthessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Severingstraße 1-7, 36041 Fulda

Telefon: 0661 / 105-1099
E-Mail: poea.ppoh@polizei.hessen.de
(nur Mo. bis. Fr. – tagsüber)

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, wobei 4173 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2766 Verdächtige, darunter 1945 Männer, 821 Frauen und 948 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 9798, wobei jedoch nur 3961 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2653, wobei 1806 Männer, 847 Frauen und 851 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit insgesamt 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24