Unbekannte behaupteten gegen 11:30 Uhr, der Sohn einer Rentnerin aus Twistetal sitze nach einem Verkehrsunfall in Haft. Sie verlangten Geld und Goldmünzen.
Bankmitarbeiterin verhindert Betrug in Korbach

Korbach (ost)
Korbach im Landkreis Waldeck-Frankenberg:
Dank einer aufmerksamen Bankmitarbeiterin schlug am gestrigen Donnerstagmittag in Korbach ein Betrugsversuch mit der üblen Schockanruf-Masche in letzter Minute fehl, sodass die bislang unbekannten Täter leer ausgingen. Das Opfer, eine Rentnerin aus Twistetal, schilderte den aufnehmenden Beamten der Polizeistation Korbach, dass gegen 11:30 Uhr ein Anruf auf ihrem Festnetzanschluss eingegangen sei. Dabei hätten die Täter behauptet, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht und befinde sich nun in Haft. Um ihn freizulassen, müsse eine hohe Kaution auf ein fremdes Bankkonto überwiesen werden. Als die geschockte und aufgelöste Frau erklärte, dass sie nicht den gesamten Geldbetrag besitze, verlangten die Täter stattdessen Goldmünzen. Anschließend ging sie zu ihrer Hausbank, um das Geld zu überweisen und die Goldmünzen zu holen. Die Bankmitarbeiterin wurde sofort misstrauisch und überzeugte die Rentnerin davon, dass Betrüger hinter dem Anruf standen. Schließlich verständigte die Mitarbeiterin die Polizei. Dadurch ließen sich sowohl die Überweisung als auch eine Übergabe verhindern. Die Kasseler Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen gegen die bislang unbekannten Betrüger.
Quelle: Presseportal








