Ein Streit in einer Bar eskalierte, als ein Gastwirt durch einen Schuss aus einer Pfefferpistole verletzt wurde. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, die Ermittlungen dauern an.
Barstreit eskaliert: Gastwirt durch Pfefferpistole verletzt

Hanau (ost)
Ein Konflikt in einer Bar in der Leimenstraße (Hausnummern 20) eskalierte in der Nacht zum Samstag deutlich, weshalb die Polizei nun Untersuchungen eingeleitet hat. Laut den bisherigen Erkenntnissen der Beamten ereignete sich gegen 23.10 Uhr am Freitagabend in der Bar zunächst ein verbaler Streit zwischen einem 29-jährigen Mann und einer Bekannten. Der Barbesitzer forderte den Mann daraufhin auf, die Bar zu verlassen. Als der 29-Jährige dies verweigerte, kam es zu einem Handgemenge, bei dem der 29-Jährige eine sogenannte Pfefferpistole zog und einen Schuss in Richtung des Barbesitzers abfeuerte. Der Barbesitzer erlitt dabei unter anderem Kopfverletzungen.
Später soll der Verdächtige auch ein Messer in seine Gewalt gebracht haben. Sowohl das Messer als auch die Pfefferpistole fielen während der weiteren Auseinandersetzung zu Boden. Die Pfefferpistole blieb am Tatort zurück, das Messer konnte bisher nicht gefunden werden.
Nach dem Vorfall entfernten sich der 29-Jährige und die Frau. Die Polizei konnte den Verdächtigen später lokalisieren und vorläufig festnehmen. Nach den notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 308, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Morde auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








