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Baunatal: Raser überholt Zivilwagen mit 200 km/h

Ein 21-jähriger Autofahrer überholte gestern Abend auf der A 49 eine Zivilstreife der Polizei mit 200 km/h, ignorierte dabei die Geschwindigkeitsbeschränkung und löste eine Verfolgungsjagd aus.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Auf der A 49 bei Baunatal (Landkreis Kassel) wurde am gestrigen Montagabend ein 21-jähriger Autofahrer von einer Zivilstreife der Operativen Einheit BAB (Bundesautobahn) mit hoher Geschwindigkeit überholt. Gegen 17:40 Uhr waren die Zivilfahnder in Richtung Kassel unterwegs, als ein VW Golf zwischen den Anschlussstellen Baunatal-Süd und -Mitte mit überhöhter Geschwindigkeit an ihnen vorbeifuhr und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h komplett missachtete. Der Pkw war mit 200 Stundenkilometern deutlich zu schnell unterwegs, wie die Zivilstreife berichtete. Um den Abstand zu dem vorausfahrenden VW zu verringern, mussten die Beamten sogar auf über 200 km/h beschleunigen. Nachdem das Blaulicht und das Martinshorn eingeschaltet wurden, konnten die Zivilfahnder den Pkw bei der Anschlussstelle Baunatal-Nord einholen und die gefährliche Fahrt beenden. Der 21-jährige Fahrer aus Gudensberg, der nicht alleine, sondern mit einem 16-jährigen Mitfahrer so schnell unterwegs war, verweigerte jegliche Stellungnahme zu den Vorwürfen. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den Mann ein und stellten seinen Führerschein sicher. Neben dem endgültigen Entzug der Fahrerlaubnis droht ihm nun eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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