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Beamte in Zivil unterwegs: Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Beamte des Offenbacher Polizeireviers leiteten Strafverfahren ein. Verdächtiger verhaftet mit Drogen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Polizisten verkleidet: Untersuchung mehrerer Straftaten – Offenbach

(fg) Gestern Abend waren Beamte des Offenbacher Polizeireviers verdeckt unterwegs und leiteten bei durchgeführten Kontrollen mehrere Strafverfahren ein. Einem 21-Jährigen wird unter anderem der Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Die Polizisten planten, den Offenbacher gegen 20 Uhr im Bereich des Bahnhofs in der Berliner Straße (50er-Hausnummern) zu kontrollieren. Der junge Mann versuchte zunächst zu fliehen, wurde jedoch im Rahmen der Verfolgung vorläufig festgenommen. Bei dem Verdächtigen wurden knapp 84 Gramm Haschisch, eine kleine Menge Marihuana, Bargeld in passender Stückelung sowie eine Feinwaage gefunden. Während der Festnahme leistete der Verdächtige erheblichen Widerstand und trat mehrmals gegen das Schienbein eines Polizeibeamten. Es wurde auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Bei dem Begleiter des Verdächtigen wurde außerdem eine Pfefferpistole gefunden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Kurz nach Mitternacht vollstreckten die Beamten in der Bieberer Straße im Bereich der 260er-Hausnummern außerdem einen Haftbefehl. Der kontrollierte 23-Jährige konnte seine Inhaftierung durch die offene Zahlung in Höhe von 600 Euro vermeiden. Auch in Zukunft werden solche Kontrollen stattfinden.

2. Eier gegen Hauswand geworfen: Untersuchungen wegen Sachbeschädigung – Dietzenbach

(fg) Zwei Jugendliche warfen gestern, kurz vor 18 Uhr, in der Talstraße (einstellige Hausnummern) mehrere Eier gegen die Hauswand eines dortigen Einfamilienhauses und verursachten dadurch einen Schaden von rund 2.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun und sucht nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Unbekannten um schwarzhaarige Jugendliche im Alter von etwa 17 Jahren. Einer trug ein graues T-Shirt und eine graue Jogginghose. Sein Begleiter hatte einen weißen Pullover an. Das Duo rannte nach den Würfen mit weiteren Jugendlichen davon. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06074 837-0 bei der Polizeistation in Dietzenbach zu melden.

3. Baustellencontainer aufgebrochen: Zeugen gesucht! – Rödermark

(fg) In Ober-Roden im Karl-Martin-Rebel-Ring (30er-Hausnummern) brachen Unbekannte die Vorhängeschlösser zweier Baustellencontainer auf und stahlen anschließend darin befindliches Werkzeug. Die Tat wurde gestern Morgen um 6.45 Uhr entdeckt und der Polizei gemeldet. In unmittelbarer Nähe wurde ein weiterer Baustellencontainer aufgebrochen und durchsucht; da in diesem keine Gegenstände gelagert waren, verließen die Täter den Ort ohne Beute. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei zu melden.

4. Wer brach beim Optiker ein? – Langen

(cb) Wer brach in der Rheinstraße (30er-Hausnummern) beim Augenoptiker ein? Diese Frage stellen sich die Ermittler der Kripo und suchen Zeugen des Vorfalls. Dies geschah zwischen Samstag, 14 Uhr und gestern, 6.30 Uhr. Die Täter verschafften sich gewaltsam über eine aufgehebelte Tür Zugang zu den Verkaufsräumen des Brillenfachgeschäfts. Dort entwendeten sie etwa 800 Brillen und Sonnenbrillen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 mit der Kripo in Verbindung zu setzen.

Offenbach, 08.04.2026, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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