Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bedrohlicher Raub in Bad Wilhelmshöhe: Jugendliche festgenommen

Eine Gruppe Jugendlicher versuchte zwei Passanten zu überfallen, einer wurde mit Pfefferspray verletzt. Die Täter wurden in der Kölnischen Straße festgenommen.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Bad Wilhelmshöhe: Gestern Abend gab es im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe in Kassel mindestens zwei Raubversuche durch eine Gruppe von Jugendlichen. Zuerst umringten die jungen Männer gegen 19:50 Uhr einen 27-jährigen Passanten bedrohlich in der Goethestraße, in der Nähe der Freiherr-vom-Stein-Straße, und kündigten an, ihn ausrauben zu wollen. Der Mann konnte jedoch in ein nahegelegenes Hotel fliehen. Wenige Minuten später fanden die Täter schließlich ein weiteres Opfer, einen 35-jährigen Mann, den sie im „Grüner Waldweg“ ausrauben wollten. Auch in diesem Fall umzingelte die Gruppe den 35-Jährigen bedrohlich und forderte ihn dann auf, Bargeld herauszugeben. Als der Passant dies verneinte, sprühte einer der Täter dem Mann Pfefferspray ins Gesicht. Danach flüchtete die Gruppe Jugendlicher ohne Beute in Richtung Graf-Bernadotte-Platz.

Festnahme in der Kölnischen Straße

Nachdem der 35-jährige Mann, der durch das Pfefferspray im Gesicht verletzt worden war, die Polizei alarmiert hatte, begannen mehrere Streifen der Kasseler Polizei sofort mit der Fahndung nach der etwa achtköpfigen Gruppe. Nur Augenblicke später konnten Streifen eine entsprechende Jugendgruppe identifizieren, als sie aus einem Bus in der Kölnischen Straße ausstieg. Die Beamten stellten dort die Identitäten der acht Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren aus Kassel und Vellmar fest. Erste Überprüfungen erhärteten schließlich den Verdacht, dass es sich bei ihnen um die Gruppe handelte, die die Männer in Bad Wilhelmshöhe überfallen hatte. Gegen die acht Jugendlichen wird nun wegen versuchten schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Ermittlungen werden vom Haus des Jugendrechts (K36) der Kasseler Kriminalpolizei geführt.

Kontakt:

Matthias Mänz
Pressesprecher
Tel. 0561 – 910 1020

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

Hier geht es zur Originalquelle

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an, wobei im Jahr 2021 2358 Fälle registriert wurden und im Jahr 2022 2871 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 im Jahr 2021 auf 1785 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1969 im Jahr 2021 auf 2173 im Jahr 2022, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1779 auf 1974 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 190 auf 199 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 952 im Jahr 2021 auf 1077 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.358 2.871
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.533 1.785
Anzahl der Verdächtigen 1.969 2.173
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.779 1.974
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 190 199
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 952 1.077

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 275 auf 283 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 25 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 auf 147. Im Vergleich dazu wurden in Bayern im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 403.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24