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Bensheim: Banküberfall in Rimbach

36-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft nach Geiselnahme in Bankfiliale. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Rimbach (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen

Nachdem ein 36-jähriger Verdächtiger am Dienstagmorgen (7.1.) eine 21-jährige Bankangestellte in einer örtlichen Bankfiliale in der Rathausstraße mit einem Schraubenzieher bedroht und gegen ihren Willen festgehalten haben soll (wie bereits berichtet), ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen des Verdachts der Geiselnahme.

Der 36-jährige Mann soll nach den bisherigen Ermittlungen erstmals am Montagabend (6.1.) in Rimbach aufgefallen sein, als er versucht haben soll, Kontakt zu einer ihm bekannten Frau aufzunehmen. Nachdem er erfolglos versucht haben soll, sich Zutritt zu ihrer Wohnung zu verschaffen, soll er sich aus bisher unbekannten Gründen am Dienstagmorgen (7.1.) zur Bank begeben haben. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass sowohl die Bankfiliale als auch die 21-jährige Bankangestellte zufällig in seinen Aktionsradius geraten sind. Die genauen Beweggründe für sein Handeln sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Nach seiner Verhaftung durchsuchte die Polizei aufgrund einer gerichtlichen Anordnung die Wohnung des 36-jährigen Verdächtigen in Köln, wo er gemeldet ist. Dabei wurden keine relevanten Beweismittel gefunden.

Am Mittwoch (8.1.) wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht Bensheim vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl. Anschließend wurde der 36-jährige Verdächtige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse bittet die Polizei erneut dringend darum, das im Internet kursierende Video nicht zu verbreiten oder zu veröffentlichen. Dadurch wird erheblich in die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen eingegriffen, was strafrechtliche Konsequenzen haben kann.

Hinweis für Medienvertreter: Weitere Informationen zum Sachverhalt werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Darmstadt erteilt.

Unsere Referenzmeldungen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5944156 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/5944054

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1806 auf 1918 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 847 auf 910 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24