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Berlin: Festnahme wegen mutmaßlicher Beihilfe zum versuchten Mord

Die Bundesanwaltschaft hat heute einen syrischen Staatsangehörigen in Berlin festnehmen lassen. Der Beschuldigte wird der Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtigt.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Heute (27. Mai 2026) wurde der syrische Staatsangehörige Khalaf A. in Berlin von Beamten des Landeskriminalamtes Berlin festgenommen, aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 19. Mai 2026, ausgestellt von der Bundesanwaltschaft.

Es besteht ein dringender Verdacht gegen den Beschuldigten der Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung (§ 211, § 224 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 5, §§ 22, 23, 27 StGB).

Dem Beschuldigten wird im Haftbefehl im Wesentlichen vorgeworfen, dass er am Abend des 21. Februar 2025 vor der Tat mit Wassim Al M. verbracht hat und ihn ermutigte, sein Vorhaben umzusetzen, bei dem ein Mann im Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin-Mitte lebensgefährlich verletzt wurde.

Wassim Al M. wurde am 5. März 2026 vom Kammergericht in Berlin wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt, das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig.

Heute wird der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird, nachdem ihm der Haftbefehl eröffnet wurde.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 zurück. Davon waren 283 männlich, 237 männlich, 25 weiblich und 30 weiblich. 147 der Verdächtigen im Jahr 2022 und 130 im Jahr 2023 waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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