Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Berndorf: Verfolgungsfahrt mit Audi endet in Festnahme

Ein 20-jähriger Mann wurde nach Flucht vor der Polizei mit Betäubungsmitteln und ohne Führerschein festgenommen. Beifahrer konnte entkommen.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Nach einer kurzen Verfolgungsjagd zwischen Berndorf und Korbach konnten Polizeibeamte gestern Mittag (27. Juli) einen jungen Mann festnehmen, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Führerschein mit einem Audi unterwegs war. Sein Beifahrer konnte entkommen, die Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Um 12:15 Uhr informierte eine aufmerksame Zeugin die Polizeistation Korbach über einen schwarzen Audi, der auffällig auf der Landstraße zwischen Bad Arolsen und Korbach fuhr. Eine Streife der Polizeistation Korbach entdeckte schließlich den Audi zwischen Berndorf und Korbach. Die Beamten folgten dem Fahrzeug mit ihrem Streifenwagen und forderten den Fahrer auf, stehen zu bleiben. Anstatt dessen beschleunigte er und flüchtete in Richtung Korbach. Bei seiner Flucht kam er von der Straße ab und geriet auf den Grünstreifen, fast zu einem Unfall führend. Schließlich gelang es den Beamten, das Fahrzeug zu stoppen, indem sie vorbeifuhren und den Audi bremsten. Als der Audi zum Stillstand kam, öffneten sich beide Türen und Fahrer sowie Beifahrer versuchten zu fliehen. Die Beamten konnten den Fahrer festnehmen, der Beifahrer flüchtete zu Fuß über ein Feld in Richtung Berndorf. Bei der Überprüfung des Fahrers stellte sich heraus, dass der 20-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Außerdem schien er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Bei der Durchsuchung des 20-Jährigen fanden die Beamten schließlich ein Einhandmesser sowie einige verschreibungspflichtige Medikamente und Haschisch.

Der junge Mann muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Ihm wird das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, das Fahren unter Drogeneinfluss, ein Verstoß gegen das Waffengesetz sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Da der Audi, mit dem der junge Mann unterwegs war, nicht ihm gehörte, ließen die Beamten das Fahrzeug zur Eigentumssicherung abschleppen.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die Informationen zum flüchtigen Beifahrer geben können. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach unter 05631 9710 zu melden.

Annika Heuschneider

Polizeihauptkommissarin

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, wovon 22378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19168 Verdächtige, darunter 17079 Männer, 2089 Frauen und 6494 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 26518, wobei 23101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei 17106 Männer, 2027 Frauen und 7004 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Unfälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle oder 81,02%. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24