Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Betrug durch Bankbrief in Wald-Michelbach

Ein Bürger erhielt ein fingiertes Schreiben seiner Bank und wurde um tausende Euro betrogen. Die Polizei warnt vor Herausgabe von Bankdaten und rät zur Vorsicht bei verdächtigen Anrufen.

Foto: unsplash

Wald-Michelbach (ost)

Am Freitag (17.04.) hat ein Einwohner aus Wald-Michelbach gemeldet, dass er kürzlich ein gefälschtes Schreiben von seiner Bank erhalten hat. Ersten Untersuchungen zufolge wurde er in dem täuschend echt aussehenden Brief sowie einem nachfolgenden Telefonat mit einem vermeintlichen Bankberater auf eine Website geleitet. Diese erschien ebenfalls authentisch und forderte die Eingabe der Zugangsdaten zum Online-Banking. Auf diese Weise gelangten die Täter an die eingegebenen Daten und nutzten sie dann für tatsächliche Überweisungen. Dadurch wurden mehrere tausend Euro gestohlen.

Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei: Geben Sie am Telefon niemals Bankdaten oder persönliche Informationen preis. Seien Sie bei Anrufen, die Überweisungen oder sensible Bankdaten betreffen, immer skeptisch. Öffnen Sie ausschließlich Ihnen bekannte Online-Banking-Websites und -Apps. Prüfen Sie die Echtheit, kontaktieren Sie Ihre Bank über die bekannten Rufnummern. Bei Zweifeln sollten Betroffene Rat bei Vertrauenspersonen suchen und die Polizei informieren. Wenn Daten (wie PIN oder Passwort) abgefragt werden, ist höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch im Gange.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Kriminalitätsrate im Bereich Cybercrime in Hessen stieg zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cybercrime-Fällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24