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Betrug gescheitert: Bankmitarbeiter entlarvt Schockanruf

Ein aufmerksamer Bankmitarbeiter in Calden durchschaute gestern einen Betrugsversuch im letzten Moment und verhinderte einen Schaden von 88.000 Euro.

Foto: unsplash

Kassel (ost)

Calden/Espenau (Landkreis Kassel):

Dank eines aufmerksamen Bankmitarbeiters in Calden scheiterten gestern unbekannte Betrüger im letzten Moment und konnten keine Beute machen. Der Mitarbeiter hatte sofort Zweifel, als eine aufgeregte Kundin versuchte, 88.000 Euro abzuheben, um eine Kaution für einen angeblichen Unfall beim Amtsgericht zu hinterlegen. Nachdem die von ihm alarmierte Polizei eintraf, stellte sich heraus, dass seine Bedenken berechtigt waren, da es sich um die bekannte Schockanruf-Masche handelte.

Die Streife der Polizeistation Hofgeismar wurde um 16:30 Uhr von dem Bankmitarbeiter in Calden informiert. Sein Verdacht auf Betrug bestätigte sich kurz darauf. Laut den ersten Ermittlungen hatten die Betrüger die ältere Dame aus Espenau zuvor zu Hause angerufen und behauptet, dass ihre Tochter eine schwangere Frau angefahren und nach dem Unfall sogar Fahrerflucht begangen habe. Nur durch die Zahlung einer Kaution könne die Inhaftierung der Tochter verhindert werden, so der falsche Polizist am Telefon. Das aufgelöste Opfer fuhr daraufhin zur Bank, um den geforderten Betrag abzuheben. Glücklicherweise verhinderte der Angestellte, dass das Geld den Besitzer wechselte. Die weiteren Untersuchungen werden von der EG SÄM der Kasseler Kripo durchgeführt.

Quelle: Presseportal

nf24