Polizeistreifen stoppten innerhalb von 24 Stunden zwei Männer und eine Frau, die stark betrunken Auto fuhren.
Betrunken am Steuer: Polizei zieht drei Fahrer aus dem Verkehr
Trebur/Riedstadt/Bischofsheim (ost)
Innerhalb von weniger als 24 Stunden wurden zwei Männer und eine Frau, die stark betrunken am Steuer ihrer Fahrzeuge saßen, von Polizeistreifen aus dem Verkehr gezogen.
In der Nacht zum Freitag (25.07.), gegen 2.40 Uhr, wurde ein 59-jähriger Autofahrer von einer Streife der Polizeistation Groß-Gerau in der Hauptstraße in Trebur gestoppt, weil er mit etwa 70 km/h durch die Ortschaft fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab anschließend 3,52 Promille. Der 59-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und musste eine Blutentnahme durchführen lassen. Sein Führerschein wurde von der Polizei eingezogen. Darüber hinaus muss sich der Mann nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
In der Freiherr-vom-Stein-Straße in Riedstadt wurde am Freitagmittag (25.07.), gegen 13.40 Uhr, eine 59-jährige Autofahrerin von der Polizei kontrolliert, nachdem ein anderer Verkehrsteilnehmer einen Hinweis gegeben hatte. Sie soll zuvor in Schlangenlinien gefahren und auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Ein Atemalkoholtest ergab 2,86 Promille. Die Konsequenzen auch hier: Festnahme, Blutentnahme, Führerscheinentzug und Strafverfahren.
In der Nacht zum Samstag (26.07.), gegen 2.10 Uhr, fiel einem Verkehrsteilnehmer schließlich ein Wagenlenker auf der Landesstraße 3482 bei Bischofsheim auf, der in Schlangenlinien fuhr. Eine alarmierte Polizeistreife stoppte daraufhin den 47-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab 2,57 Promille. Auch der 47-jährige Autofahrer kam um die vorübergehende Festnahme, die Blutentnahme und das Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr nicht herum.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% aller Unfälle ausmacht. Außerorts, aber ohne Autobahnen, gab es 7.577 Unfälle, was 5,21% entspricht. Auf Autobahnen ereigneten sich 3.013 Unfälle, was 2,07% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
Ortslage – innerorts | 14.839 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
Getötete | 188 |
Schwerverletzte | 3.537 |
Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)