Die Polizei sucht Zeugen für Einbrüche in Kioske am Katzensprung und in Bettenhausen. Hinweise auf Täter in Badeschlappen erbeten.
Bettenhausen: Einbrüche in Kioske in Kassel

Kassel (ost)
Kassel-Wesertor und -Bettenhausen:
Möglicherweise sind zwei Einbrüche in Kioske, die in der vergangenen Nacht am Kasseler Katzensprung und in der Leipziger Straße in Bettenhausen stattfanden, auf das Konto desselben unbekannten Täters zurückzuführen. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Tatorte gemacht haben und Informationen über den Einbrecher haben, sich zu melden.
Der erste Einbruch in der Weserstraße konnte anhand von Überwachungsbildern genau zeitlich eingegrenzt werden: Um 3:12 Uhr versuchte der Täter gewaltsam, die Zugangstür des Kiosks zu öffnen. Als dies fehlschlug, brach der Türgriff aus der Verankerung und der Einbrecher flüchtete mit einem Teil des Griffs in der Hand, ohne in den Kiosk eingedrungen zu sein. Der Täter, ein schlanker Mann von ca. 1,85 Metern Größe, der eine helle Hose, einen hellen Kapuzenpullover, dunkle Badeschlappen, eine helle Pudelmütze und einen dunklen Rucksack trug, erbeutete nichts, verursachte jedoch einen Schaden von mehreren Hundert Euro.
Der zweite Einbruch in der Leipziger Straße, in der Nähe der Söhrestraße, fand zwischen gestern Abend um 19:00 Uhr und heute Morgen um 7:15 Uhr statt. Dort zerbrach der Einbrecher eine Scheibe, stieg in den Kiosk ein und stahl Zigaretten, Alkohol und Energy-Drinks.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 21/22 der Kasseler Kripo durchgeführt. Zeugen, die Informationen über den unbekannten Täter haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








