Täter gingen leer aus: Kasseler Kriminalpolizei sucht dringend nach Zeugen
Bewaffnete Raubüberfälle in Vellmar und Oberzwehren

Kassel (ost)
Vellmar (Landkreis Kassel) und Kassel-Oberzwehren:
Gestern gab es zwei bewaffnete Raubüberfälle auf Geschäfte in Vellmar und im Kasseler Stadtteil Oberzwehren. In beiden Fällen, die wahrscheinlich nicht zusammenhängen, konnten die unbekannten Täter keine Beute machen. Die Kasseler Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die Informationen zu den Überfällen haben.
Erst gegen 17:00 Uhr ereignete sich der Raubüberfall in einem Lebensmittelgeschäft in der Triftstraße in Vellmar. Der Täter, der eine blaue Maske trug, forderte von der Kassiererin unter Drohung mit einem Teleskopschlagstock die Herausgabe des Geldes. Als die schockierte und verängstigte Frau nicht sofort die Kasse öffnen konnte, flüchtete der Räuber ohne Beute in Richtung Holländische Straße, wo er spurlos verschwand. Es handelte sich um einen etwa 20-jährigen, 1,70 Meter großen Mann mit schmaler Statur, dunklerem Teint und dunklen lockigen Haaren, der eine schwarze Winterjacke und eine Jogginghose trug.
Der zweite Überfall auf einen Discounter in der Theodor-Haubach-Straße in Kassel fand am Abend gegen 20:45 Uhr statt. Zwei maskierte Männer mit Messern betraten den Verkaufsraum, als die Verkäuferin gerade ein Regal einräumte. Nachdem die Angestellte sich weigerte, Bargeld herauszugeben, flüchteten die beiden Täter aus dem Geschäft und konnten unerkannt entkommen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach den beiden etwa 1,80 Meter großen und schwarz maskierten Männern mit dunklen Winterjacken ein, jedoch ohne Erfolg bei der Festnahme der Täter.
Personen, die der Kasseler Kriminalpolizei Hinweise zu den Tätern geben können oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte gesehen haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Verdächtigen auf 267, wobei 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gezählt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 147 auf 130 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








