Ein älterer Mann wurde Opfer von dreisten Trickbetrügerinnen, die sich als Bankmitarbeiterinnen ausgaben. Die Polizei gibt Präventionstipps gegen diese Betrugsarten.
Biebergemünd: Telefonbetrug durch falsche Bankmitarbeiterinnen

Biebergemünd (ost)
Ein älterer Herr aus Biebergemünd wurde kürzlich Opfer von dreisten Trickbetrügerinnen. Jetzt führt die Kriminalpolizei Ermittlungen durch und gibt erneut Ratschläge, wie man sich vor dieser verbreiteten Masche und ähnlichen Betrugsarten schützen kann.
Der ältere Mann erhielt am Mittwochabend einen Anruf. Zwei bisher unbekannte Täterinnen gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiterinnen aus und behaupteten, dass es einen illegalen Zugriff auf sein Online-Banking-Konto gegeben habe. Um angeblich den Zugang zu sperren, forderten sie ihn auf, zwei TANs einzugeben. In dem Glauben, sein Konto zu schützen, folgte der ältere Herr den Anweisungen. Daraufhin wurden über 9.000 Euro in Echtzeit von seinem Konto auf ein unbekanntes Konto überwiesen. Als die Betrügerinnen versuchten, auf ein weiteres Konto des Mannes zuzugreifen, beendeten sie das Telefonat.
Es gibt einige Hinweise, die beachtet werden sollten:
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Darunter waren 1806 männliche Verdächtige und 847 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1918 männliche Verdächtige und 910 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 im Jahr 2022 auf 915 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








