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Birstein: Tödlicher Unfall an Windenergieanlage

Montagefehler als Ursache bestätigt. Ermittlungen abgeschlossen.

Foto: unsplash

Birstein (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen

(lei) Nach dem tragischen Arbeitsunfall an einer Windenergieanlage in der Nähe von Birstein am 25. Februar 2026 (wie bereits berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6223561) liegen der Staatsanwaltschaft Hanau und der Polizei nun gesicherte Informationen zum Unfallhergang vor. Die zentrale Frage der Ermittlungen war die Ursache und der genaue Ablauf des Unglücks, bei dem zwei 32-jährige Arbeiter ums Leben kamen. Sie befanden sich in einer speziellen Arbeitsplattform und stürzten aus einer Höhe von etwa 60 Metern in die Tiefe.

Die Ergebnisse der Untersuchungen eines Sachverständigen, der noch am selben Tag beauftragt wurde, liegen nun vor. Laut Gutachten konnten keine technischen Mängel oder Materialfehler festgestellt werden. Die Auswertung der gesicherten Spuren deutet darauf hin, dass ein Montagefehler eines der verunglückten Arbeiter die Ursache war. Eine der drei manuell anzubringenden Schraubverbindungen, mit denen die Arbeitsplattform am Windradturm befestigt wird, wurde fehlerhaft ausgeführt. Nach dem Entfernen der Ketten wird das Gewicht der Plattform grundsätzlich von den drei Befestigungen getragen, aber aufgrund der fehlerhaften Verbindung versagte diese und führte zum Unfall.

Die Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Polizei sind damit in Bezug auf die Unfallursache weitgehend abgeschlossen.

Quelle: Presseportal

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