Mutige Zeugen verhindern Eskalation, 48-Jähriger verletzt, Polizei ermittelt gegen 40-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung.
Bischofsheim: Couragierte Zeugen greifen bei Auseinandersetzung ein

Maintal (ost)
(lei) Mutige Zeugen haben am Donnerstagnachmittag in Bischofsheim möglicherweise eine weitere Eskalation verhindert, indem sie in einen Streit zwischen zwei Männern eingriffen und den vermeintlichen Angreifer überwältigten. Die Polizei ermittelt nun gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Der Vorfall ereignete sich in einer Autowerkstatt in der Straße „Am Kreuzstein“. Dort soll es nach bisherigen Erkenntnissen zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 40-Jährigen und einem 48-Jährigen gekommen sein, bei der der Ältere kurz nach 15 Uhr angegriffen wurde. Zeugen griffen ein und hielten den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der 48-Jährige erlitt eine blutende Wunde am Rücken und wurde kurz darauf ins Krankenhaus gebracht. Zudem wurde sein T-Shirt beschädigt.
Neben der Klärung der Hintergründe des Streits und des genauen Ablaufs muss nun auch herausgefunden werden, um welchen Gegenstand es sich handelte – bisher fehlt jede Spur von ihm. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Maintal zu melden (06181 4302-0).
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








