Ein 38-Jähriger wird nach einer Verkehrskontrolle verdächtigt, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Ein anschließender Test bestätigte den Verdacht.
Bischofsheim: Drogentest positiv auf Kokain und Amphetamin

Bischofsheim (ost)
Ein 38-Jähriger wird nach einer Verkehrskontrolle am Samstagnachmittag (1.8.) in einem Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss angeklagt.
Während einer Kontrollstelle in der Mainzer Straße stoppten Polizeibeamte der Polizeistation Bischofsheim den Rüsselsheimer Mann gegen 14.30 Uhr. Während der Überprüfung bemerkten die Beamten deutliche physische Anzeichen, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Ein darauf folgender Drogentest bestätigte den Verdacht: Er reagierte positiv auf Kokain und Amphetamin.
Der 38-jährige Mann wurde vorläufig verhaftet und zur Entnahme von Blutproben auf die Wache gebracht. Ob er tatsächlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saß, wird nun durch die Auswertung der Blutprobe festgestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








