Zwei Brände in Wiesbaden am Mittwoch: Küchenbrand in Nordenstadt und brennende Gartenhütte in Delkenheim, Sachschaden und Ermittlungen laufen.
Brand in Wiesbaden

Wiesbaden (ost)
1. Ein Täter flieht und verletzt dabei einen 25-jährigen Polizisten leicht in Wiesbaden, Bahnhofstraße, Reisinger Anlagen, am Mittwoch, 17.07.2024, um 14:30 Uhr. Am Nachmittag dieses Mittwochs wurde ein 25-jähriger Polizeibeamter bei dem Versuch eines Mannes, zu fliehen, leicht verletzt. Einsatzkräfte des 1. Polizeireviers führten gemeinsame Kontrollen im Bereich der Reisinger Anlagen in Wiesbaden durch, unterstützt von der Bereitschaftspolizei. Um 14:30 Uhr wollten die Einsatzkräfte einen 20-jährigen Mann kontrollieren. Als der Mann die Polizei erkannte, rannte er weg und stieß dabei auf den 25-jährigen Polizisten, indem er ihn mit der Schulter im Gesicht traf. Weitere Einsatzkräfte konnten den Mann schließlich festnehmen. Der 25-jährige Polizist wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Bei der folgenden Durchsuchung wurden Betäubungsmittel und ein verbotenes Messer beim 20-jährigen Mann gefunden. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Polizeirevier entlassen. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz verantworten.
2. Zwei Brände ereigneten sich in Wiesbaden, „Am Wingert“ und „An der Hochheimer Straße“, am Mittwoch, 17.07.2024, um 13:50 Uhr und 14:20 Uhr. Am Mittwochnachmittag gab es zunächst einen Küchenbrand in Wiesbaden-Nordenstadt. Kurz darauf stand eine Gartenhütte im Wiesbadener Ortsteil Delkenheim in Vollbrand. Um 13:50 Uhr meldeten Anwohner in der Straße „Am Wingert“ in Nordenstadt einen Brand in einem Mehrfamilienhaus. Die Feuerwehr bestätigte die Meldung. Es handelte sich um einen Küchenbrand im ersten Obergeschoss. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde nur die Küche der Wohnung beschädigt. Niemand wurde verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Nach den bisherigen Ermittlungen war ein technischer Defekt die Ursache für den Küchenbrand. Um 14:20 Uhr entdeckten aufmerksame Zeugen eine brennende Gartenhütte in der Kleingartenanlage „Freizeithof Sophienland“ in Wiesbaden-Delkenheim. Bei der Ankunft der Feuerwehr stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Auch bei diesem Brand wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.
3. Friseurgeschäfte in der Wiesbadener Innenstadt wurden in der Nacht von Dienstag, 16.07.2024, bis Mittwoch, 17.07.2024, angegriffen. In dieser Nacht drangen unbekannte Täter in einen Salon in der Dotzheimer Straße ein und stahlen eine geringe Menge Bargeld aus einer Schublade. Ebenfalls in dieser Nacht, gegen 03:30 Uhr, versuchten Einbrecher, einen Friseursalon in der Emanuel-Geibel-Straße aufzubrechen, scheiterten jedoch an der Sicherung der Eingangstür. Im zweiten Fall könnte eine schlank gebaute, vermutlich männliche Person in Verbindung stehen, die eine lange Hose und einen Hoodie trug und eine Umhängetasche dabei hatte. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Nummer 0611/345-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2022 nur noch 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17704 auf 17079 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2116 auf 2089 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 6321 auf 6494 an. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70510 aufgezeichneten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








