Ein Zeuge meldete eine brennende Mülltonne vor der Synagoge. Tatverdächtiger festgenommen, Schaden am Gebäude, Motiv unbekannt, intensiv Ermittlungen laufen.
Brand vor Synagoge in Gießen, Festnahme des Tatverdächtigen

Giessen (ost)
Am heutigen Abend um 20.35 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass eine Mülltonne vor dem Gebäude der jüdischen Gemeinde Gießen in Flammen steht. Sofort wurden mehrere Streifenwagen zum Ort des Geschehens im Burggraben geschickt. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Es entstand Schaden an einem Rollladen des Gebäudes und am Eingangstor, dessen Höhe noch nicht bekannt ist. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Ein 32-jähriger deutscher Staatsbürger wurde als Tatverdächtiger vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Er befindet sich nun in Polizeigewahrsam. Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass er alleine gehandelt hat, indem er Altpapierreste in den Müllcontainern entzündete. Die Hintergründe und sein Motiv sind derzeit unbekannt und werden intensiv untersucht. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen herausgegeben werden.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








