In Gießen brannten Mülltonnen in zwei Fällen, während ein Mann mit Messer in Stadtbus festgenommen wurde. Polizei sucht Zeugen.
Brandserie in Gießen

Giessen (ost)
STADT+KREIS GIEßEN: Personen, die Mülltonnenbrände beobachtet haben, werden gesucht + Ein Mann wurde im Stadtbus festgenommen
Gießen: Brände in Mülltonnen
Gestern gegen 20 Uhr brannte eine Mülltonne im Anneröder Weg. Die Feuerwehr löschte das Feuer und es gab keine Verletzten. Zwei junge Mädchen wurden in der Nähe gesehen, aber es ist unklar, ob sie etwas mit dem Feuer zu tun hatten.
Später musste die Feuerwehr auch in die Hindemidtstraße ausrücken. Kurz vor 1 Uhr heute Morgen brannte auch dort eine Mülltonne in der Nähe eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer griff bereits auf eine Hecke über. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Die Ursache des Brandes ist unklar und es wird untersucht, ob die Mülltonne absichtlich angezündet wurde und ob es einen Zusammenhang gibt.
Die Polizei sucht nach Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Gießen: Festnahme eines Mannes im Stadtbus
Gestern Abend gegen 20:30 Uhr informierte der Busfahrer die Polizei über einen Fahrgast, der sich auffällig verhielt. Der Mann hielt ein Messer und eine Flasche in der Hand. Er soll anderen Fahrgästen mit dem Tod gedroht haben, aber das Messer zwischenzeitlich weggesteckt haben. Niemand wurde angegriffen oder persönlich bedroht. Die Polizei evakuierte kurzzeitig den Bus in der Ostanlage und nahm den alkoholisierten Mann widerstandslos fest. Es gab keine Verletzten. Der 38-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht. Aufgrund der Umstände deutete sich an, dass der Mann möglicherweise in einem psychischen Ausnahmezustand gehandelt hatte. Daher wurde er einem Arzt vorgestellt, der eine Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus veranlasste.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte sind 3.537 und Leichtverletzte 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








