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Brandstiftung in Eschwege: Transporter und Linienbus beschädigt

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen für die vorsätzlich gelegten Fahrzeugbrände in Eschwege, bei denen ein Schaden von mindestens 10.000 Euro entstand.

Foto: Unsplash

Eschwege (ost)

Eschwege (Werra-Meißner-Kreis):

In der Nacht zum heutigen Dienstag mussten Feuerwehr und Polizei in Eschwege gleich zweimal zu Fahrzeugbränden gerufen werden, die nach aktuellen Ermittlungen absichtlich gelegt wurden und von den gleichen bisher unbekannten Tätern stammen könnten. Die Ermittler der Kriminalpolizei in Eschwege suchen nun nach Zeugen und bitten um Informationen.

Zuerst bemerkte ein Passant gegen 22:25 Uhr in der Humboldtstraße Feuer an einem roten Linienbus, der gegenüber der Alexander-von-Humboldt-Schule abgestellt war. Der Mann konnte das Feuer an einem Vorderreifen selbst löschen und informierte dann die Polizei. Gegen 23:35 Uhr riefen Anwohner am Neustädter Kirchplatz, nur wenige Gehminuten vom ersten Brandort entfernt, den Notruf. Bei der Ankunft der Polizeistation Eschwege stand ein Mercedes Sprinter bereits in Vollbrand. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr gelöscht, aber auch ein daneben geparkter Ford Fiesta wurde durch die starke Hitze beschädigt. Insgesamt entstand ein Schaden von mindestens etwa 10.000 Euro. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifen konnten die Täter nicht mehr gefasst werden.

Personen, die in der Nacht zum heutigen Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Brandorte gesehen haben oder den Ermittlern Hinweise auf die unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 05651-9250 zu melden.

Quelle: Presseportal

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