Die Autobahn in Richtung Dortmund ist gesperrt. Zwei Unfälle, vier Verletzte, Bergungsarbeiten im Gange.
Breuna: Verletzte bei Unfällen auf A44 bei Zierenberg

Kassel (ost)
Autobahn 44 / Zierenberg (Landkreis Kassel):
Nach zwei Verkehrsunfällen mit vier Verletzten ist die Autobahn 44 bei Zierenberg derzeit zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna wegen Bergungsarbeiten voll gesperrt. Wie die Beamten der Baunataler Autobahnpolizei mitteilten, ereignete sich der erste Unfall gegen 9:40 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Lastwagenfahrer in Richtung Dortmund auf der Autobahn, als wahrscheinlich ein Reifen platzte und er die Kontrolle über seinen mit leeren Glasflaschen beladenen Sattelzug verlor. Der Lkw kam auf den linken Fahrstreifen und drückte dort einen VW gegen die Mittelschutzplanke. Der Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahn bleibt seit dem Unfall voll gesperrt, und ein Ende der Sperrung ist derzeit nicht absehbar. Es wird empfohlen, den Bereich großräumig zu umfahren.
Circa eine halbe Stunde später ereignete sich in ungefähr gleicher Höhe in der Gegenrichtung ein weiterer Unfall, als die Fahrerin eines Mitsubishis aus unbekannten Gründen bremste. Nach aktuellen Informationen konnte die nachfolgende Fahrerin eines Fords nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Mitsubishi auf. Dabei wurden die beiden Frauen und ein Mitfahrer im Ford vermutlich leicht verletzt und ebenfalls zur Untersuchung in Krankenhäuser gebracht. Da beide Fahrzeuge stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit waren, musste auch die Fahrbahn in Richtung Kassel bis etwa 11 Uhr voll gesperrt bleiben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die der Schwerverletzten 3.537 und die der Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








