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Burgsolms: Falsche Bankmitarbeiter im letzten Moment durchschaut

Eine Frau aus Herborn wurde von Betrügern angerufen, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben und nach ihrer Bankkarte samt PIN fragten. Die Dame wurde misstrauisch und verhinderte so einen Betrug.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Herborn: Betrügerische Bankangestellte rechtzeitig entlarvt

Eine Einwohnerin von Herborn wurde am Dienstagnachmittag (24.02.2026) von Betrügern angerufen, die sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgaben. Die Anrufer täuschten der Frau vor, dass unberechtigte Abbuchungen von ihrem Konto getätigt wurden. Daher müsse das Konto gesperrt werden. Dazu benötigten sie die Bankkarte der Dame zusammen mit der PIN. Ein Mitarbeiter sei bereits auf dem Weg zu der Frau, um die Karte abzuholen und die unberechtigten Buchungen zu stoppen. Als der vermeintliche Bankangestellte an der Adresse der Dame ankam, wurde sie jedoch misstrauisch und gab ihre Karte nicht heraus. Es stellte sich heraus, dass es zu keinem Zeitpunkt unberechtigte Abbuchungen gegeben hatte. Bereits am Montag (23.02.2026) gab es im Wetteraukreis mehrere Fälle, in denen Täter mit diesem Trick erfolgreich waren (siehe auch Pressemeldung vom 24.02.2026: „Kriminalpolizei warnt vor falschen Bankmitarbeitern“, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/154582/6222658). Die Polizei rät dazu, am Telefon keine Angaben zu Vermögensverhältnissen zu machen. Weder die Polizei, die Staatsanwaltschaft noch Banken stellen telefonisch Fragen zu möglichen Geldzahlungen. Sie fordern auch nicht die Übergabe von Bankkarten zusammen mit der PIN an einen unbekannten Abholer. Ihre Geheimzahl bleibt geheim und geht niemanden etwas an! Übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Fremde! Sollte Ihre Bankkarte verloren gegangen sein, lassen Sie sie umgehend über Ihre Bank oder den bundesweiten Sperrnotruf 116 116 sperren. Sensibilisieren und informieren Sie Ihre Angehörigen über solche Betrugsmaschen.

Solms: Krankenfahrstuhl entfernt sich nach Unfall – Zeugen gesucht

In der Lindenstraße in Burgsolms kam es am Montagmittag (23.02.2026) gegen 12:45 Uhr zu einer Unfallflucht. Auf dem Gehweg kam es in der Nähe der Hausnummer 13 zu einem Zusammenstoß zwischen einem E-Scooter und einem entgegenkommenden elektrischen Krankenfahrstuhl. Durch den Zusammenstoß stürzte die 14-jährige E-Scooter-Fahrerin zu Boden. Sie fiel in Richtung der Fahrbahn und prallte mit dem Kopf gegen ein vorbeifahrendes Auto. Der Kleinwagen setzte seine Fahrt in Richtung Georgshüttenstraße fort. Der Krankenfahrstuhl, auf dem sich eine ältere Frau befand, kam bei der 14-Jährigen zum Stehen. Passanten hoben den Krankenfahrstuhl herunter. Danach fuhr die ältere Frau mit ihrem dunkelroten Krankenfahrstuhl weiter. Die 14-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur genaueren Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und den Beteiligten, insbesondere der älteren Frau auf dem dunkelroten Krankenfahrstuhl, machen können. Diese wurde als 70 – 80 Jahre alt, mit hellen, lockigen, ungefähr schulterlangen Haaren beschrieben. Hinweise werden unter Tel.: 06441 9180 bei der Polizeistation Wetzlar entgegengenommen.

Wetzlar: Durch Alarmanlage abgeschreckt

Gegen 03:20 Uhr schlug ein Unbekannter am Mittwoch (25.02.2026) eine Scheibe eines silberfarbenen VW Transporters ein, der auf einem Parkplatz in der Bannstraße in Niedergirmes parkte. Dadurch gelang es ihm den Handwerkerbus zu öffnen. Allerdings löste der Täter dabei eine Alarmanlage aus. Vermutlich auf Grund dessen flüchtete er vom Tatort. Bislang konnte nicht festgestellt werden, dass etwas gestohlen wurde. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Wetzlar unter Tel.: 06441 9180 entgegen.

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Tote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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