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Buseck: Unfallserie im Stadt+Kreis Gießen

Sanitäterin geschlagen, Motorradfahrer bei Unfallflucht verletzt, Reizgas in Bus gesprüht, Einbruch in Schule. Drei Verletzte bei Autounfall auf Autobahn.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Gießen: Rettungssanitäterin attackiert

Die Crew eines Krankenwagens rief am frühen Sonntag (12.4.) die Polizei um Hilfe. Ein aggressiver Patient weigerte sich, Hilfe anzunehmen. Infolgedessen schlug der 45-jährige Mann einer 22-jährigen Rettungssanitäterin ins Gesicht. Die Beamten nahmen den Mann fest. Sie begleiteten ihn im Krankenwagen ins Krankenhaus, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Nachdem keine weitere Behandlung notwendig war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dort musste er seinen Rausch ausschlafen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein. Die Sanitäterin konnte ihre Arbeit fortsetzen.

Pohlheim/L3131: Motorradfahrer verletzt bei Unfallflucht

Am Samstag (11.4.) ereignete sich nahe OT Hausen auf der Landesstraße 3131 ein Unfallflucht im Bereich eines Kreisverkehrs. Laut Zeugenangaben schnitt eine unbekannte Autofahrerin gegen 8.20 Uhr einen Motorradfahrer im Kreisverkehr. Der Motorradfahrer wich aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, stürzte jedoch. Die Autofahrerin fuhr weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Der 37-jährige Motorradfahrer erlitt leichte Verletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Das flüchtige Auto war ein grauer BMW SUV, gefahren von einer 20-30-jährigen Frau mit braunen, schulterlangen Haaren.

Die Ermittler bitten um Hinweise: Wer hat den Unfall gesehen? Wer kann Informationen zum flüchtigen BMW und der Fahrerin geben?

Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.

Buseck: Reizgas im Bus versprüht

Bei einem Streit zwischen Jugendlichen in einem Linienbus gestern um 17 Uhr sprühte ein 14-jähriger Beteiligter einem 16-jährigen Insassen zwischen Trohe und Alten-Buseck Reizgas ins Gesicht. Der Busfahrer bemerkte den Vorfall, stoppte den Bus und ließ die anderen Fahrgäste aussteigen. Nach aktuellen Informationen wurden sie nicht verletzt. Der Angreifer floh mit zwei weiteren Jugendlichen, bevor die Polizei eintraf. Da sich Täter und Opfer kannten, wurde der Flüchtige schnell identifiziert. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 14-Jährigen. Zeugen, die im Bus waren und sich nicht namentlich bekannt machten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 bei der Polizeistation Gießen Nord zu melden.

A45/Langgöns: Drei Verletzte bei Unfall auf Standstreifen

Auf der Autobahn 45 zwischen dem Gambacher Kreuz und dem Gießener Südkreuz geriet ein Skoda-Fahrer von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Pannenfahrzeug. Das Pannenfahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach im Grünstreifen liegen, während der Skoda über die Fahrbahn schleuderte. Drei Personen, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 40.000 Euro.

Warum der 42-jährige Skoda-Fahrer auf den Standstreifen geriet, wird untersucht. Bei dem Unfall gestern um 14.40 Uhr wurden neben dem Fahrer auch eine 38-jährige Frau und ihr 2-jähriges Kind im Pannenfahrzeug, einem Mercedes C-Klasse, verletzt. Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Butzbach unter der Telefonnummer 06033-70430 zu melden.

Lollar: Einbruch in Schule

In der Nacht von Samstag (11.4.) drang ein Unbekannter zwischen 3 Uhr und 17.05 Uhr in eine Schule in der Ostendstraße ein. Er schlug eine Fensterscheibe des Schulcafes ein und durchsuchte die Kasse. Dann verließ er unbemerkt das Gebäude.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 zu melden.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Tote, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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