Kein Bus verlässt Kontrolle ohne Beanstandung. Technische Mängel und fehlende Ausrüstung entdeckt. Frist zur Mängelbeseitigung gesetzt.
Buskontrollen der Polizei in Groß-Gerau

Groß-Gerau (ost)
Am Mittwochmorgen (21.5.) wurden zwischen 7.00 und 11.00 Uhr in der Wilhelm-Seipp-Straße, am dortigen Buswendeplatz, Kontrollen des öffentlichen Personennahverkehrs durchgeführt. Die Beamten der Verkehrsinspektion wurden dabei vom Verkehrsplaner der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft mbH Kreis Groß-Gerau unterstützt. Während des Vormittags wurden zehn Linienbusse einer ausführlichen Verkehrskontrolle unterzogen, bei der keiner der Busse ohne Beanstandungen entlassen wurde.
Insgesamt wurden neun technische Mängel und fünf fehlende oder nicht vorschriftsgemäße Ausrüstungsgegenstände, wie Nothämmer oder Erste-Hilfe-Material, festgestellt. Darüber hinaus fehlte in fünf Fällen die Zulassungsbescheinigung, weshalb den Verantwortlichen der Busunternehmen eine Frist gesetzt wurde, um die Mängel zu beheben und der Polizei nachzuweisen.
Bei einem Linienbus wurde ein größerer Steinschlag in der Frontscheibe festgestellt, der sich im direkten Sichtfeld des Fahrers befand. Auch hier wurde eine Frist gesetzt, um den Schaden zu reparieren.
An einem anderen Bus wurden mehrere technische Mängel festgestellt. Das Profil eines Reifens auf der Lenkachse war zur Hälfte abgenutzt und ein Nagel steckte in diesem Reifen. Außerdem wiesen sie an einem anderen Reifen auf der Antriebsachse mehrere Risse auf. Zusätzlich waren Teile der Verkleidung nicht ordnungsgemäß befestigt und der Schmierfettbehälter, der für eine „saubere“ Lenkung sorgt, war undicht und leer. Aufgrund der vielen Mängel durfte dieser Bus nicht weiterfahren und musste zur Reparatur in das Depot gebracht werden.
Zum Abschluss der Kontrollen wurden zwei Busfahrer darauf hingewiesen, ihre Fahrzeugschlüssel nicht im Zündschloss stecken zu lassen, wenn sie außerhalb des Busses pausieren. Ein anderer Fahrer musste persönliche Gegenstände aus dem Fußraum entfernen, um ungehindert alle Pedale nutzen zu können, und somit die Ladungssicherheit zu gewährleisten.
Quelle: Presseportal








