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Bussturz nach Ausweichmanöver in Kassel

Eine 54-jährige Frau stürzte im Linienbus bei einer Vollbremsung und wurde verletzt. Polizei sucht Hinweise auf den weißen Kombi.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Mitte:

Am Montagmorgen ereignete sich auf dem Rainer-Dierichs-Platz in Kassel ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Linienbusses aufgrund eines Ausweichmanövers und einer seitlichen Kollision mit einem Kipplaster eine Vollbremsung durchführte. Dadurch fiel eine Insassin im Bus und schlug mit dem Kopf gegen eine Haltestange. Die alarmierten Rettungskräfte brachten die verletzte 54-jährige Frau aus Kassel zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizeibeamten der Unfallfluchtgruppe in Kassel bitten nun um Hinweise auf den mutmaßlichen Verursacher des Unfalls.

Wie der Busfahrer und der Fahrer des Kipplasters der aufnehmenden Streife des Polizeireviers Mitte berichteten, befanden sie sich gegen 10:15 Uhr nebeneinander auf dem Rainer-Dierichs-Platz in Richtung Werner-Hilpert-Straße. Plötzlich soll der Fahrer eines weißen Kombis, der auf der Linksabbiegespur in Richtung Polizeipräsidium neben dem Kipplaster fuhr, auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt sein und den Lkw geschnitten haben. Der Fahrer des Kipplasters wich daher nach rechts aus, um eine Kollision mit dem Pkw zu verhindern, wodurch er mit seiner rechten Bordwand seitlich gegen den linken Außenspiegel des Linienbusses stieß. Der Busfahrer bremste daraufhin stark, was zum Sturz der 54-jährigen Frau führte, während der Autofahrer ohne anzuhalten in Richtung Werner-Hilpert-Straße weiterfuhr.

Personen, die Informationen zum weißen Kombi oder seinem Fahrer haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 14.839 innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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