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Celle: Feuermeldung im ICE führt zu Großeinsatz

Die Feuerwehr wurde zu einem vermeintlichen Brand im ICE auf der Strecke Hannover – Celle gerufen. Nach Kontrolle durch Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass kein Schadenfeuer vorlag.

Foto: Unsplash

Großmoor (ost)

Am 27.08.2026 um 18:52 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, um auf die ICE-Strecke Hannover – Celle zu gehen. Ersten Berichten zufolge soll es in der Stromverteilung eines mit etwa 500 Personen besetzten ICE zu einem Brand gekommen sein. Der Zug war etwa 8 Kilometer vor dem Hauptbahnhof Celle auf offener Strecke zwischen Celle und Großburgwedel im Bereich Dasselsbruch zum Stillstand gekommen.

Nachdem die ersten Feuerwehrkräfte kurz nach ihrer Ankunft am Einsatzort feststellten, dass die Brandmeldeanlage des Zuges im Bereich der Stromverteilung ausgelöst hatte, jedoch kein Schadenfeuer vorhanden war. Der betroffene Bereich wurde gründlich von den Einsatzkräften überprüft. Dabei wurde unter anderem eine Wärmebildkamera eingesetzt.

Trotz dieser Erkenntnis war es aus Sicherheitsgründen nicht möglich, den Zug sofort wieder in Betrieb zu nehmen. Um eine Evakuierung des ICE auf freier Strecke zu vermeiden, wurden in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn verschiedene Lösungsansätze diskutiert. Während dieser Zeit wurden die Passagiere vom Zugpersonal und den Rettungskräften betreut und vom Bundeswehrpersonal im Zug mit Getränken versorgt.

Letztendlich gelang es, die Traktionssperre des Zuges zu lösen. Der Zug wurde dann von erfahrenen Feuerwehrkräften langsam zum Hauptbahnhof Celle begleitet. Dort wurden die Passagiere vom Deutschen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst mit Getränken versorgt, bevor sie ihre Reise in einem Ersatzzug fortsetzen konnten.

An dem Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Großmoor, Adelheidsdorf, Nienhagen, Westercelle, Celle-Hauptwache, die Informations- und Kommunikationseinheit der Ortsfeuerwehr Wathlingen und mehrere Ortsfeuerwehren der Stadtfeuerwehr Großburgwedel mit insgesamt etwa 130 Einsatzkräften beteiligt. Ebenfalls im Einsatz waren der Führungsdienst und der Rettungsdienst des Landkreises Celle, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, das Ordnungsamt der Stadt Großburgwedel, das Notfallmanagement der Deutschen Bahn sowie die Bundes- und Landespolizei mit insgesamt etwa 30 Einsatzkräften. Der Einsatz konnte für die Feuerwehr um 21:30 Uhr beendet werden. Es wurde niemand verletzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,8% entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 117.817 Fällen. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte wurden 3.537 gezählt und 21.704 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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