Unbekannte brachen in einen abgestellten Audi ein und stahlen eine Geldbörse. Die Ermittler warnen vor Autoeinbrüchen und empfehlen Vorsichtsmaßnahmen.
Darmstadt: Auto aufgebrochen, Polizei sucht Zeugen

Darmstadt (ost)
Unbekannte hatten es in der Nacht zum Mittwoch (13.5.) auf einen in der Mornewegstraße abgestellten schwarzen Audi abgesehen.
Zwischen 21.30 Uhr und 02.50 Uhr drangen die Kriminellen gewaltsam über ein Fenster in den Innenraum des Fahrzeugs ein und entwendeten eine Geldbörse. Im Anschluss flüchteten sie mitsamt ihrer Beute unerkannt.
Zeugen, die im Bereich der Mornewegstraße etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Kommissariat 21/22 in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151/969-0 zu melden.
Aufgrund des Geschehens warnen die Ermittlerinnen und Ermittler davor, das Auto als Safe zu nutzen. Langfinger erkennen gute Möglichkeiten an Beute zu kommen sehr schnell und schlagen zu. Schließen Sie Ihr Auto immer ab auch wenn sie es „nur kurz“ verlassen! Räumen Sie Ihr Auto aus, bevor es andere tun! Diebe sind oft auf der Suche nach einer günstigen Gelegenheit. Haben Kriminelle etwas für sie Wertvolles entdeckt, das kann zum Beispiel eine Geldbörse, ein Rucksack oder auch ein mobiles Navigationsgerät sein, reichen ihnen oft wenige Sekunden, um die Beute zu entwenden. Häufig versuchen die Täter auch einfach nur, ob eine Fahrzeugtür offen ist. Ist dies der Fall, schauen sie, ob im Auto etwas Wertvolles liegt und nehmen es mit. Falls Sie einmal Zeuge einer solchen Tat werden sollten, verständigen Sie umgehend die Polizei über den Notruf 110.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Berlin, der Region mit den meisten registrierten Fällen von Autodiebstahl in Deutschland im Jahr 2023 mit 7781 Fällen, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Hessen 1075 Fälle von Autodiebstahl registriert, wobei 506 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, darunter 414 männliche und 32 weibliche Verdächtige, wovon 183 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 453 Verdächtige, darunter 415 männliche und 38 weibliche Verdächtige, wovon 201 nicht-deutsche Verdächtige waren.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt








