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Darmstadt: Betrugsermittlungserfolg,20-jähriger Tatverdächtiger in Haft

Komplexe Ermittlungen führten zur Aufklärung eines groß angelegten Betrugs. Polizei sucht nach weiteren Betroffenen für gewerbliche Betrugsdelikte in verschiedenen Bundesländern.

Foto: unsplash

Messel/Mörfelden-Walldorf/Alzenau/Köln (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen

Komplexe Untersuchungen, die über mehrere Monate hinweg durchgeführt wurden, führten am Mittwoch (13.11.) zu einem erfolgreichen Abschluss bei der Aufklärung eines groß angelegten gewerbsmäßigen Betrugs.

Zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 26 Jahren stehen unter dem Verdacht, im Juli 2024 beim Kauf eines 53.000 Euro teuren Wohnmobils in Messel eine Überweisung vorgetäuscht und das Fahrzeug anschließend betrügerisch erlangt zu haben. Im Verlauf der Untersuchungen erhielten die Polizeibeamten Hinweise darauf, dass die Verdächtigen möglicherweise in wechselnder Besetzung mit mindestens einer weiblichen Person auch in anderen Bundesländern, darunter Thüringen und Nordrhein-Westfalen, für weitere gewerbliche Betrugsdelikte verantwortlich sein könnten. Durch die intensive Kooperation der Ermittlungsbehörden konnte der Fall schließlich aufgedeckt werden.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurden am Mittwoch (13.11.) verschiedene Wohnungen, darunter in Alzenau und in Mörfelden-Walldorf, durchsucht. Der Haupt-Tatverdächtige im Alter von 20 Jahren musste sich nach den Maßnahmen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln vor einer Haftrichterin beim Amtsgericht in Aschaffenburg verantworten. Sie ordnete die Untersuchungshaft an. Anschließend wurde der 20-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungen zu dem Gesamtkomplex dauern derzeit noch an. Vor diesem Hintergrund bittet die Kriminalpolizei Darmstadt (K21/22) um Hinweise zu weiteren möglicherweise betroffenen Personen, bei denen der 20 Jahre alte Tatverdächtige unter dem Alias „Petros Vassios“ betrügerisch auftrat. Betroffene werden gebeten, die Ermittler unter der Rufnummer 06151/969-0 zu kontaktieren.

Quelle: Presseportal

nf24