Am Samstagmorgen brach ein Unbekannter in ein Haus ein und durchwühlte mehrere Räume. Die Bewohnerin erwischte ihn bei der Tat, woraufhin er ohne Beute floh.
Darmstadt: Einbrecher flüchtet nach Störung durch Bewohnerin

Darmstadt (ost)
Am Samstagmorgen (21.6.) drang ein bisher unbekannter Täter gegen 2 Uhr in ein Einfamilienhaus im Rosenhöhweg ein. Der Verbrecher gelangte durch ein Fenster ins Haus. Im Inneren durchsuchte er nach aktuellen Ermittlungen mehrere Räume. Die Bewohnerin des Hauses, die zum Zeitpunkt des Verbrechens anwesend war, bemerkte den Einbruch und erwischte den Unbekannten auf frischer Tat. Daraufhin verließ der Täter das Haus und flüchtete ohne Beute in unbekannte Richtung. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Anwohner oder Zeugen, die sachdienliche Hinweise haben, werden gebeten, sich mit der Kripo in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, davon waren 511 männlich und 87 weiblich. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








