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Darmstadt: Einbrecher überrascht, Polizei sucht Zeugen

Ein Bewohner in Darmstadt überraschte zwei Einbrecher in seinem Haus. Die Täter flüchteten zu Fuß und dann mit einem E-Scooter in unbekannte Richtung.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Am Mittwochabend (9.9.) gegen 23 Uhr wurde ein Wohnhaus in der Pallaswiesenstraße von zwei Kriminellen ins Visier genommen.

Ersten Informationen zufolge drangen die Täter in das Gebäude ein, durchsuchten es und wurden dabei von einem Bewohner überrascht.

Die Unbekannten ergriffen daraufhin die Flucht zu Fuß aus dem Haus, nachdem sie ein Handy, einen Schlüssel und eine Geldbörse als Beute erbeutet hatten. Anschließend stiegen sie auf einen E-Scooter und fuhren in unbekannte Richtung davon.

Ein Verdächtiger wird als etwa 25 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß, von normaler Statur und mit gepflegtem Vollbart beschrieben. Er trug einen grauen Kapuzenpullover und hatte außerdem eine schwarze Umhängetasche dabei.

Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06151/969-0 bei der Kriminalpolizei in Darmstadt (Kommissariat 20) zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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