Polizei setzt auf Beratung und Prävention. Rund 600 Menschen informierten sich auf der Darmstädter Baumesse über wirksamen mechanischen Einbruchschutz, der fast die Hälfte aller Taten verhindern kann.
Darmstadt: Einbruchschutz bleibt Thema

Darmstadt / Rüsselsheim / Südhessen (ost)
Nach einem erfolgreichen Auftritt auf der Darmstädter Baumesse zieht die Polizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen eine positive Bilanz und wirft gleichzeitig einen Blick in die Zukunft. Das große Interesse der Besucher hat erneut gezeigt, dass der Schutz vor Einbrüchen für viele Bürger von großer Bedeutung ist. Rund 600 Personen haben die Gelegenheit genutzt, sich am Informationsstand der Fachberater umfassend über Einbruchschutz zu informieren. Besonders erfreulich ist, dass die steigende Nachfrage mit der klaren Erkenntnis einhergeht, dass effektive mechanische Sicherungsmaßnahmen Taten verhindern können. Aktuelle Zahlen zeigen, dass fast die Hälfte aller gemeldeten Einbruchsversuche bereits im Ansatz scheitern.
Wer die Baumesse verpasst hat oder weiteren Beratungsbedarf hat, hat schon bald eine weitere Gelegenheit: Am 12. Mai 2026 sind die Fachberater zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Rüsselsheim auf dem Marktplatz vor Ort. Von 10:00 bis 11:30 Uhr stehen sie für Fragen zum Thema Einbruchschutz zur Verfügung und geben wertvolle Tipps, wie man sein Zuhause effektiv schützen kann.
Zusätzlich bietet die Polizeiliche Beratungsstelle auch individuelle Unterstützung an. Neben persönlichen Beratungsgesprächen sind auch Vor-Ort-Begehungen möglich, bei denen Sicherheitslücken direkt am Objekt erkannt und konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Interessierte können einfach Kontakt aufnehmen unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 40444 oder per E-Mail an beratungsstelle.ppsh@polizei.hessen.de. Die Polizei Südhessen setzt weiterhin auf Prävention und lädt alle Bürger in Südhessen ein, dieses kostenlose Angebot aktiv zu nutzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 569 auf 598, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








