Unbekannte brachen in zwei Gaststätten ein, erbeuteten Bargeld und hinterließen hohen Sachschaden. Polizei bittet um Hinweise.
Darmstadt: Einbrüche in Griesheim

Griesheim (ost)
Bisher unbekannte Täter brachen zwischen Freitag (19.12.) und Samstag (20.12.) in der Zeit von 23 bis 10.30 Uhr in zwei Gaststätten in der Wilhelm-Leuschner-Straße und im Südring ein. Gemäß den aktuellen Ermittlungen verschafften sich die Verbrecher gewaltsam Zugang zu den Gaststätten und durchsuchten die Räumlichkeiten. Bei einem der beiden Einbrüche erbeuteten die Täter Bargeld. Danach flüchteten sie mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro. Ein Zusammenhang der Taten ist sehr wahrscheinlich. Ob die Täter für ihre Flucht ein Fahrzeug benutzten, ist bisher unklar und muss weiter untersucht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen.
Wer hat während des Tatzeitraums etwas Verdächtiges bemerkt?
Anwohner oder Zeugen mit relevanten Informationen werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 42 in Darmstadt unter der Telefonnummer 06151 / 969 – 0 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (511) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (87). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank leicht von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken. Davon waren 283 männliche Verdächtige und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Vergleich zu 237 männlichen und 30 weiblichen Verdächtigen im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








