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Darmstadt: Kontrollen im Rahmen „Sichere Innenstadt“,40-Jähriger in Untersuchungshaft

Im Rahmen des Programms wurden umfangreiche Personenkontrollen durchgeführt. Ein 40-jähriger Mann wurde mit Drogen erwischt und in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Im Zuge des Programms „Sichere Innenstadt“ führten Polizeibeamtinnen und -beamte des Polizeipräsidiums Südhessen, unterstützt von Einsatzkräften der Hessischen Bereitschaftspolizei, am Mittwoch (13.5.) von 11 bis 18 Uhr umfassende Personenkontrollen im Herrngarten und in der näheren Umgebung durch.

Um 11 Uhr fiel den Beamten ein 40-jähriger Mann auf, der einer Personenkontrolle unterzogen wurde. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Cracksteine und zwei Kokainplomben gefunden. Aufgrund der Umstände verdichtete sich der Verdacht des Drogenhandels. Der obdachlose 40-Jährige wurde noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erließ und die Untersuchungshaft anordnete. Anschließend wurde er von den Beamten in ein Gefängnis gebracht.

Zusätzlich stellten die Ordnungshüter im Rahmen der Maßnahmen weitere Straftaten fest, darunter den Verdacht der Hehlerei und weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Während der Kontrollen fielen den Beamten auch zwei Fahrräder auf, die vorübergehend beschlagnahmt wurden. Durch weitere Ermittlungen soll nun geklärt werden, ob die Fahrräder möglicherweise aus Straftaten stammen könnten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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