Polizei und Staatsanwaltschaft suchen Tatverdächtigen mit Video! Der Täter flüchtete zu Fuß und könnte bewaffnet sein. Melden Sie sich über den Notruf 110 bei der Polizei.
Darmstadt: ÖFFENTLICHKEITSFAHNDUNG nach Tötungsdelikt in Raunheim

Wiesbaden (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Hessischen Landeskriminalamt (HLKA)
Nach dem Doppelmord in den frühen Morgenstunden des 17.03.2026 in einem Café in der Frankfurter Straße in Raunheim, suchen die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das HLKA mit Video- und Bildaufzeichnungen nach einem Verdächtigen.
Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass der Täter sich bereits eine Weile vor der Tat in Raunheim aufgehalten hat. Es wird berichtet, dass er zur Fortbewegung ein „Fatbike“ (Fahrrad mit besonders breiten Reifen) benutzt hat. Der Täter, gekleidet in eine gelbe Warnweste, soll nach der Tat zu Fuß geflohen sein.
Weitere Informationen zur Fahndung sowie Videos und Bilder des Täters finden Sie auf der Website des Bundeskriminalamtes:
www.bka.de/oeffentlichkeitsfahndung84
Personen, die, auch anonym, Informationen zur Identität des Verdächtigen geben können, werden von der Polizei gebeten, sich unter soko-taverne-hinweise.hlka@polizei.hessen.de oder der Hinweis-Telefonnummer 06151/969 53111 zu melden.
Für Hinweise, die zur Identifizierung und Festnahme des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt eine Belohnung von 5.000,00 Euro ausgelobt. Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt ohne Möglichkeit der Anfechtung. Die Belohnung ist nicht für Personen gedacht, deren Beruf es ist, Straftaten zu verfolgen.
ACHTUNG! Der Täter könnte bewaffnet sein. Wenn Sie ihn erkennen, sprechen Sie ihn nicht an. Melden Sie sich sofort über den Notruf 110 bei der Polizei.
Die Pressehoheit liegt grundsätzlich bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Darmstadt. Derzeit können keine weiteren Informationen gegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige. Insgesamt waren 147 Verdächtige nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








