Abstandskontrollen auf der A 5: 90 Verstöße in einer Stunde festgestellt, Bußgeld und Fahrverbot drohen.
Darmstadt: Polizei kontrolliert Abstand bei 140 km/h

Darmstadt (ost)
Anfang April führten Polizeibeamte der Verkehrsinspektion des Polizeipräsidiums Südhessen Abstandskontrollen auf der A 5 zwischen dem Frankfurter Kreuz und Darmstadt durch. Innerhalb einer Stunde am 8. April wurden 90 Verstöße festgestellt, die jeweils mit mindestens 75 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.
Ein Abstandsverstoß liegt vor, wenn der Sicherheitsabstand um mehr als die Hälfte des halben Tachowertes (5/10 und weniger) unterschritten wird.
Bei 14 Fahrzeugführern war der Sicherheitsabstand zu ihrem Vordermann so gering, dass sie mit einem einmonatigen Fahrverbot belegt wurden. Eine solche Unterschreitung liegt vor, wenn der Sicherheitsabstand nur 3/10 des halben Tachowertes beträgt.
Der unrühmliche Spitzenreiter an diesem Tag war ein Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Frankfurt, der bei einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern nur 9,5 Meter Abstand zu seinem Vordermann hielt. Ihm drohen nun mindestens 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten.
Hohe Geschwindigkeiten und zu geringer Abstand sind Hauptursachen für schwere und teilweise tödliche Verkehrsunfälle. Die Kontrollen in dieser Hinsicht werden auch in Zukunft fortgesetzt.
Kontakt:
Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Bernd Hochstädter
Telefon: 06151 / 969 – 13110
Mobil: 0172 / 309 7857
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 – 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle in Hessen. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle (4,68%) aus, während 1.202 Unfälle (0,88%) unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Die meisten Unfälle (80,46%) waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 65,83% der Unfälle innerorts, 23,45% außerorts (ohne Autobahnen) und 10,72% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








