Eine Auseinandersetzung vor einer Gaststätte in Darmstadt führte zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 19-jähriger Mann verletzte einen Mitarbeiter schwer, ein weiterer Angestellter wurde leicht verletzt.
Darmstadt: Polizei sucht Zeugen nach Körperverletzung

Darmstadt (ost)
Ein Streit vor einer Gaststätte in der Mauerstraße führte am frühen Sonntagmorgen (22.3.) zu einem größeren Polizeieinsatz mit zahlreichen Streifen.
Um 4.00 Uhr informierten Zeugen die Polizei über den Vorfall und meldeten unter anderem einen Angreifer mit einem Messer.
Nach ersten Informationen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen und Angestellten der Lokalität, nachdem diesen der Einlass verweigert wurde.
Es kam zu einem Handgemenge mit einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der ein 19-jähriger Mann einem 25-jährigen Mitarbeiter der Gaststätte eine Stichwunde im Oberkörper zufügte.
Der Mitarbeiter wurde schwer verletzt und musste in einem Krankenhaus stationär behandelt werden.
Ein 36-jähriger Angestellter erlitt leichte Verletzungen am Kopf durch einen Schlag im Rahmen der Auseinandersetzung von einem bisher unbekannten Täter.
Der 19-jährige Verdächtige flüchtete zunächst, wurde aber nach einer Fahndung von der Polizei vorläufig festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, einschließlich einer Blutentnahme, wurde der Verdächtige freigelassen.
Die Fahndung nach dem anderen Täter, der als 40 bis 45 Jahre alt und mit kurzen Haaren beschrieben wird, verlief bisher ergebnislos.
Er soll außerdem eine grüne Bomberjacke und eine helle Jeans getragen haben.
Das Kommissariat 43 der Darmstädter Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Hinweise von Zeugen. Die Ermittler sind unter der Rufnummer 06151/9690 erreichbar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle gemeldet, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle gemeldet, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 gemeldeten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








