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Darmstadt: Polizeibeamte bedroht, Schüsse auf Fahrzeugreifen

Ein 65-jähriger Mann bedrohte Polizeibeamte mit einer Schusswaffe und versuchte zu flüchten. Mehrere Schüsse trafen die Reifen seines Fahrzeugs.

Foto: Depositphotos

Groß-Gerau (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Polizeipräsidium Südhessen.

Nachdem ein 65-jähriger Mann aus Lingerhahn am Samstagabend (24.08.) gegen 18.00 Uhr von einer Streife der Polizeistation Groß-Gerau auf seinem freilaufenden Hund auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Helvetiastraße angesprochen wurde, bedrohte er plötzlich die Beamten mit einer Schusswaffe. Sofort wurden weitere Streifenwagen alarmiert. Als der Mann versuchte, mit seinem Auto zu fliehen, wurden mehrere Schüsse auf die Reifen abgefeuert. Der 65-Jährige wurde festgenommen und die Schusswaffe wurde sichergestellt. Dabei wurden der Mann sowie zwei der beteiligten Polizisten leicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Untersuchungen übernommen.

Weitere Informationen werden von der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Montag (26.08.) bekannt gegeben.

Matthias Brosch, Diensthabender Polizeibeamter

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind zurückgegangen. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 im Jahr 2021 auf 308 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2021 275 männlich, 48 weiblich und 137 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24